Investor

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    • MainBock schrieb:

      Natürlich ist in erster Linie entscheidend wer das Geld ausgibt und das sind in Köln komischerweise sehr oft Leute, die das vorhandene Geld nicht vermehren sondern verbrennen.

      Daneben kommt es aber natürlich auch darauf an, wieviel Geld man ausgeben kann, das stellt du jetzt nicht in Abrede, oder?

      Ein Verein mit viel Geld hätte neben Cordoba (der zum damaligen Zeitpunkt nicht der Stürmer war, den wir brauchten) noch einen weiteren (Torjäger) verpflichtet. Er hätte neben einigen Talenten (Horn) noch ein, zwei erfahrene verpflichtet, so dass man die Talente (die damals noch nicht so weit waren) hätte heranführen können.
      Natürlich hast du mit deiner Feststellung im Großen und Ganzen recht ( außer vielleicht mit Y.Horn). Aber was hat das jetzt mit einem geforderten Investor zutun. Sollte er eventuell diese Entscheidung besser machen? Die sportliche Leitung hat einfach, statt das Team auszubauen es mit der Abgabe Modeste enorm geschwächt. Geld hätten wir mit dem Einzug in die EL genug gehabt.
      Unser Vorstand ....

      MainBock schrieb:






      Und was Gladbach angeht, also dem einzigen Verein, der es aus eigener Kraft geschafft hat - zu einem Zeitpunkt als es noch einfacher möglich war - hast du mal gesehen, wie die aufgestellt sind?
      13 Scouts
      Vorstand zwei Ex Nationalspieler
      Mehrere ehemalige BuLi Spieler drumherum.
      Eigenes Stadion
      Kein Mitgliederrat

      Das sieht etwas anders aus als beim FC, meinst du nicht?

      Es geht mir nicht darum hier jemanden zu ärgern, sondern nur um die Dinge mal klar aufzuzeigen.
      ...der mit der jetzigen angeprangerten fehlenden sportlichen Kompetenz damals ja mit Tünn hervorragend aufgestellt sein müsste, hat einfach versagt. Der Mitgliederrat hat, glaube ich gelesen zu haben, auf diese drohende Gefahr hingewiesen und wurde aber als beratendes Organ belächelt.


      Deine Intension einen Investor einzubauen, der nicht wie jedes einzelne engagierte Mitglied des MR einen großen Bezug zu unserem Verein hat, ist da ja gerade der völlig falsche Weg. Der Verein brauch, wie du selber hier schreibst, Leute mit Herzblut zum Effzeh. Leute die auch mit weniger Geld die richtigen Entscheidungen treffen.

      Zum Thema Stadion schreibe ich mal was in den passenden Fred.


      Thema Hertha können wir in paar Jahren mal schreiben. Bin mir sicher das sie mit den 3 stelligen Millionenbetrag, den die reingepumpt bekommen, viel zu wenig rausholen. Mag sein das sie vielleicht vor uns landen, dafür beneide ich diesen Verein aber kein bisschen.
      Manchmal fühle ich mich dumm und hässlich. Dann schaue ich zu meinen Kollegen rüber und dann geht es wieder.
    • @Mucki

      Prima Beitrag (auch im stadionthread)!

      Weißt du, ich spreche da ja schon ein paar eher unangenehme Themen an und bekomme als „Frankfurter“ da teils auch Gegenwind.

      Ich möchte da keinen ärgern, denke das wisst ihr auch, möchte halt einfach nur den Finger in die ein oder andere Wunde legen, die man vielleicht nicht so sieht, wenn man „zu emotional“ an der Sache ist.

      Ich bin aus dem „Fan-sein“ ein wenig raus und möchte einfach sehen, dass gute Arbeit geleistet wird...davor ziehe ich dann meinen Hut und darüber freue ich mich (natürlich nur bei der Eintracht und beim FC)...die anderen kriegen natürlich auch meinen Respekt.

      Und nun kam damals nach einer grauenhaften Phase dann der Aufschwung unter Spinner/Wehrle/Schmöger und co.

      Das war eine fantastische Phase...wir alle hatten hier eine wunderbare Zeit. Und jetzt mal ehrlich (auch an diejenigen, die sagen...notfalls auch in Liga 2...das hat doch mehr Spaß gemacht als zig Jahre Fahrstuhl, oder nicht :) ?!

      Aber nun mal abgesehen davon...es wurden drei bis vier Jahre gute Arbeit gemacht und dann? Zack, eine Transferphase (offensichtlichen) Quatsch gemacht und alles ist kaputt. Vier Jahre ordentliche bis gute Arbeit zunichte!

      Und dann?
      Wir können nun nicht einfach nochmal 30,40 mio oder mehr kn die Hand nehmen und den „Betriebsunfall“ korrigieren...nein, das Geld haben wir gar nicht mehr.
      Wir müssen mit deutlich weniger auskommen, was riskant ist und darüberhinaus kann jeder weitere falsch investierte Euro langsam zu finanziellen Engpässen führen (so dass wir jetzt an einem Punkt sind, an welchem we Forderungen verkaufen, um liquide zu bleiben)...das ist doch auch kein Zustand und viele sind darüber zurecht verärgert.

      Man könnte es dich hier leichter machen!
      Ist ein externer Geldgeber (unabhängig in welcher Form) ein Erfolgsgarant? Nein, das ist er nicht! Denn die Leute müssen da sein, die das Geld richtig, sinnvoll und nachhaltig investieren (in Steine und Beine)...

      ABER es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man bessere Spieler bekommt, denn die haben heute ihren Preis.

      ZUDEM verringert sich das Risiko, dass man nach einem Abstieg direkt wieder in eine Situation kommt, in der man - nenne wir es mal - ein wenig tricksen muss und darauf dann angewiesen ist, dass man hierbei nicht absteigt, sonst wird es „lustig“.

      Aber nochmal...ganz klar, ein seriöser Geldgeber muss her...am besten ein großes Unternehmen, was möglicherweise Werbung mit dem FC und seinem tollen Umfeld machen möchte.

      Und zudem ist es elementar, dass die richtigen Köpfe in dem Verein kommen...

      Themen habe ich genannt: scouting usw.


      Mucki (aber auch gerne andere)...Du scheinst mir großer Fan und Realo zu sein und das Umfeld wirklich zu kennen, ich frage dich etwas:

      Du schreibst (korrigiere mich wenn ich falsch liege), dass Leute mit Herzblut ranmüssten, die aus dem Kölner Umfeld kommen.

      Wer schwebt dir vor? Mir (aus der Ferne gesehen) fehlen in Köln (ehemalige Spieler) die Leute, die sowohl Kompetenz haben UND zudem den Ehrgeiz mitbringen...liege ich damit falsch?
      Ich habe immer so das Gefühl, dass man manchmal etwas zu schnell zufrieden ist (siehe auch Poldi).

      Das ist überhaupt nicht despektierlich gemeint, nur ich habe mich schon lange gefragt, wer aus dem ehemalig (sportlich erfolgreichen) Kölner Umfeld in den Verein gehen und hier mal strukturell was aufbauen könnte?

      Wer würde dir da einfallen (sowie Eberl bei Gladbach?! Gibt es da jemand?

      Der FC hat hier Nachholbedarf!


      Ansonsten noch zwei Punkte...es stimmt, die Gladbacher waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort (denke das sehen wir identisch)...und deswegen glaube ich halt nicht, dass das heute nochmal so möglich ist, denn das würde bedeuten, dass man im die zehn Jahre gute Arbeit machen müsste (fünf Jahre für Eurocup und dann fünf Jahre für CL).
      Daher eben nun auch die Anregung neue Wege in Betracht zu ziehen.

      Und zuletzt...ja, Schumacher und overrath waren ihren Ämtern nicht gewachsen...zumindest bei Schumacher hätte das auch vorher klar sein müssen (genauso als würde Poldi hier in den Vorstand können).
      ABER es kommt eben darauf an, fähige EX Sportler für diese eine Vorstandsposition zu erkennen und gewinnen (nicht irgendeinen).
      Sportliche Kompetenz im Vorstand einen Sportvereins ist in meinen Augen schon wichtig.

      In dem Sinne...auf einen Dreier heute.
      LG
    • Das Problem mit Investoren ist ja das sie das Interesse verlieren können. Wenn dann kein Geld mehr kommt wird es eng. Teuer verplichtete Spieler mit Riesen Gehältern.
      So etwas kann nur funktioniern wenn nachhaltig gearbeitet wird. Sprich der Verein muss in der Lage sein alle Gehälter zu Zahlen ohne das man sich verschuldet. Und ich denke das ist bei Vereinen wie Hertha nicht gegeben. Springt der Investor ab stehen sie vor einem Millionen Grab.
      Das wünschen wir uns sicher nicht.
      Fear the Reaper !!!
    • Jetzt mal ehrlich: Solche Emotionen wie heute kann man nicht kaufen.
      Das kann man doch niemals eintauschen wollen.
      Nee, ernsthaft, das klingt jetzt wieder herabsetzend, aber so ist es nicht gemeint: Als echter Fan kann man nicht wollen, dass irgendein Otto den Verein übernimmt und da Milliarden reinsteckt. Selbst wenn man damit garantiert fünfmal in Folge die CL gewinnt. Das wär für mich nie eine Option.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Tigranes schrieb:

      Jetzt mal ehrlich: Solche Emotionen wie heute kann man nicht kaufen.
      Das kann man doch niemals eintauschen wollen.
      Nee, ernsthaft, das klingt jetzt wieder herabsetzend, aber so ist es nicht gemeint: Als echter Fan kann niemad wollen, dass irgendein Otto den Verein übernimmt und da Milliarden reinsteckt. Selbst wenn man damit garantiert fünfmal in Folge die CL gewinnt. Das wär für mich nie eine Option.
      Falscher Augenblick (für mich), drauf zu antworten :green: Ich geniesse den Augenblick erstmals
    • @MainBock
      Zu deinem ersten Teil. Meine persönliche Meinung ist, das wir aktuell mit dem MR und auch dem sportlichen Kompetenzteam ( auch mit Schmid) auf einen ganz guten Weg sind. Denn die angesprochenen Typen mit Herzblut sind für mich genau diese Leute. Jahrelange Fans die sich ehrenamtlich Gedanken machen, sich nicht nur anonym im www, sondern aktiv mit Realnahmen etwas verbessern möchten und die dazu Ideen entwickeln. Unbedingt ein ehemaliger Spieler zu sein, ist für mich politisch da eher nicht erforderlich. Man sollte den Leuten einfach mal vertrauen schenken und nicht jede anfechtbare Situation verteufeln. Für mich sind da richtig kluge Köpfe dabei.
      Denke das sie intern da auch eher den Blick haben, was da nicht optimal läuft und verbessert werden kann.
      Im sportlichen Bereich mag das da anders möglich sein. Mit Held ist der Weg ja schon ganz gut. Andere Namen? Das ist schwer, ich schmeiße da mal einfach ein Matze Scherz, Illgner, Litti oder langfristig ein Thomas Kessler rein, ohne ihre persönlichen Ziele zu kennen. Gibt sicher auch noch andere Namen. Poldi ist für mich eher ein guter Botschafter (auch für die U17/19 Talente) als ein sportlicher Experte. Du musst du einfach auch der Typ dazu sein.

      Einen Investor brauchen wir mit klugen Köpfen nicht.
      Wir müssen auch nicht Jahre in Europa spielen, langsam wachsen und einfach mal nicht absteigen.
      Teure Spieler? Solche Talente wie Bornauw sind doch hervorragend. Vielleicht noch mehr aus der eigenen Jugend? Vielleicht auch mal den Mut haben, bei internen möglichen Ersatz einen J.Horn oder Mere bei zuletzt guten Angeboten abzugeben statt auf der Bank versauern zu lassen.
      Ich persönlich brauche auch keinen extremen teuren Umbau des Stadions. Wenn wir das mal kaufen statt zu mieten, wäre da riesig.
      Manchmal fühle ich mich dumm und hässlich. Dann schaue ich zu meinen Kollegen rüber und dann geht es wieder.
    • Mucki schrieb:

      Eine Sorge weniger hätten wir sicher, wenn wir zukünftig mit Investoren arbeiten, und das sind die steigenden Mitgliederzahlen. (Bin kein Freund davon die Mitgliederzahlen als Geldquelle zu akquirieren )

      Was genau stört dich daran das viele Mitglieder mehr Geld in die FC-Jugend stecken?

      Kein Cent der Mitgliedsbeiträge geht in den Profikader/-betrieb.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, winter, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Mich stört das gelapp über FC Familie. Wieso muss ich mich so anbiedern und unbedingt versuchen die Zahlen in Rekordhöhe treiben zu wollen. Wer möchte kommt auch ohne Werbung. Mich stört das 90 Prozent der neuen Mitglieder nicht aus Überzeugung, sondern aus der Not kein Ticket für ihr Topspiel zu gekommen, Mitglied werden. Eine Dauerkartenanmeldung ist zum Sport geworden, wobei man da glaub ich nichtmal Mitglied sein musst. Bei einer wichtigen Jahreshauptversammlung suchst du sie vergebens, nehmen sich aber raus jede gewählte Person zu kritisieren. Sie schreien nach einem größeren Stadion, wobei es zu 70 Prozent der Heimspiele eher kein Problem ist, ein Ticket zu bekommen.
      Bei dem ersten querrliegenden Furtz, sind Sie aber wieder weg.
      Das die Jugend dadurch gefördert wird, ist das einzige Gute.
      Manchmal fühle ich mich dumm und hässlich. Dann schaue ich zu meinen Kollegen rüber und dann geht es wieder.
    • CF80 schrieb:

      Vorschlag an geater: Satzung ändern, ab dann Ehrenrat heißen, alle neue Frisuren und 90% sind beruhigt.
      Seitdem ich mit meiner Frau zusammen bin, muss ich schon alle 4-5 Wochen zum Friseur, ansonsten droht sie mir immer mit nem Haarband und will mir einen Zopf flechten...

      MainBock schrieb:

      Und dann?
      Wir können nun nicht einfach nochmal 30,40 mio oder mehr kn die Hand nehmen und den „Betriebsunfall“ korrigieren...nein, das Geld haben wir gar nicht mehr.
      Wir müssen mit deutlich weniger auskommen, was riskant ist und darüberhinaus kann jeder weitere falsch investierte Euro langsam zu finanziellen Engpässen führen (so dass wir jetzt an einem Punkt sind, an welchem we Forderungen verkaufen, um liquide zu bleiben)...das ist doch auch kein Zustand und viele sind darüber zurecht verärgert.
      Ist das mit einem Investor anders? Wenn du sein Geld einmal ausgegeben hast, dann ist es weg und die Liquidität ist in dem Fall gefährdet. Mehr sogar als bei einem organischen Wachstum, da die Gehaltsentwicklung selten mit den langfristigen Entwicklungen einher geht. Und langfristige Einnahmen halt einfach deutlich länger brauchen um realisiert zu werden.

      MainBock schrieb:

      ABER es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man bessere Spieler bekommt, denn die haben heute ihren Preis.
      Nein, das stimmt so nicht. Klar, du kannst um bessere Spieler mitbieten. Die Beispiele der letzten Jahre (Stuttgart, Berlin, Hamburg, Hannover) zeigen eigentlich nur, dass dann die Preise für mittelmäßige Spieler steigen. Hier sollte man sich das Beispiel Lasogga vor Augen führen: Als Kühne gesagt hat, dass er für einen Spieler wie Lasogga finanziell behilflich sein möchte, hat Preetz auf der anderen Seite den Preis einfach mal um drei Millionen angehoben. Das hat Preetz auch offen zugegeben, aus seiner Sicht legitim. Hier hat man einen mittelmäßigen Spieler (zumindest in Form eines zweifelhaften Charakters gepaart mit einem gewissen Talent), der von einem Investor geführten Verein verpflichtet wurde (HSV), zu einem vollkommen utopischen Preis (3,4 Millionen Gehalt pro Jahr, 8,5 Millionen Ablöse + Skjelbred im Tausch), bezahlt mit dem Geld eines Investors (Kühne). Das kann man nun endlos weiterführen, hier sind halt die Details bekannt, weil alles in der Öffentlichkeit ausgetragen wurde. Mit den Windhorst-Millionen läuft das aber nicht anders ab.

      Entweder du schaffst es rechtzeitig Strukturen zu schaffen, oder du wirst langfristig keinen Erfolg mit einem Investor haben. Hoffenheim und Wolfsburg haben es bis heute nicht geschafft eine größere Unabhängigkeit von ihren Investoren zu erhalten, die Zuschauer bleiben weitestgehend aus. Trotz kleinem Stadion, trotz teils sehr attraktiven Fußball.

      Gehen wir es mal durch.

      Hoffenheim: Trikotsponsor ist der Investor bzw. das vom Investor gegründete unternehmen. Den Trikotärmel ziert ein Unternehmen, dass aus dem Umfeld des Trikotsponsors stammt. Die Trikots kommen von einem kleinen Hersteller, was in Ordnung ist, aber halt für keine große Reichweite spricht. Business Premium Partner sind die üblichen Standards, was auch keine zu großen Einnahmen verspricht. Damit dürften die Haupteinnahmen durchs Sponsoring sich auf SAP beschränken, siehe oben. Ein dauerhaftes Zuschussgeschäft also.

      Wolfsburg: Trikotsponsor ist der Investor, im "Club of Champions" sind zwei von drei aus der Automobilbranche, direkte Zulieferer. "Top Partner" ist die Autostadt (=Hauptsponsor), Premium/Exklusiv Partner sind drei von acht ebenfalls Zulieferer bzw. Töchterunternehmen. Der Rest "die üblichen Verdächtigen", mit Ausnahme von Nike. Es ist auch bekannt geworden, dass damals T-Systems z.B. mehr oder weniger dazu genötigt wurde einen Vertrag mit dem VfL abzuschließen, da ansonsten der Auftrag an jemand anderes gegangen wäre. Spricht also in Summe ebenfalls für ein dauerhaftes Zuschussgeschäft.

      Dauerhaft erfolgreich wird man nicht durch einen Investor, sondern durch eine dauerhaft gute Einnahmen + dem Talent wirklich gut mit dem Geld umzugehen. Und das macht wirklich erfolgreiche Teams aus.
    • MainBock schrieb:

      Die Zeiten sind vorbei! Und die heutige Generation kennt das gar nicht mehr...genauso wie wir damals wollen auch sie schönen Fußball sehen (das war damals beim FC gegeben und auch bei der Eintracht).
      Was "die heutige Generation" anbetrifft, zwei Fragen:
      • Wer ist diese "heutige Generation"? Meines Wissens gibt es in jeder Gesellschaft stets mehrere Generationen, nicht nur eine.
      • Wie kommen insbesondere junge Leute unter 30 (falls du die meinst) dazu, sich Ultra-Bewegungen anzuschließen oder sich zumindest für den Erhalt der bräsig und unmodern daher kommenden "Vereinsmeierei" einzusetzen, wenn doch, wie du unterstellst, allein der Erfolg und das schöne Spiel zählen?
      Könnte es sein, dass du über "die Jungen" ein paar realitätsferne Vorstellungen hast und dann auch noch nationale Eigenheiten außer Acht lässt? *

      * Gut, das waren dann drei Fragen. ;)
    • Man kann es ganz einfach machen. Der Großteil der FC Fans bzw der FC Mitglieder lehnt einen Investor/Strategischen Partner strikt ab. Und das ist auch gut so. Also ist es eigentlich keiner großen Diskussionen wert.

      Sollte sich das mal ändern muss man gegen steuern.
      Wir sind die Fans - Wir sind der Verein!

      Mission Klassenerhalt 19/20 let's go :effzeh:

      Müngersdorfer Stadion op Ewig