Corona

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    • sharky schrieb:

      n-tv.de schrieb:

      +++ 17:15 Adidas will nun doch Miete zahlen +++
      Der Sportartikelkonzern Adidas zahlt - zumindest privaten Vermietern seiner Filialen - ungeachtet der
      Schließungen in der Corona-Krise weiterhin die Miete. "Wir haben sie ausgenommen, sie werden ihre
      April-Miete wie gewohnt erhalten", sagte Unternehmenschef Kasper Rorsted. Die meisten eigenen Geschäfte
      würden aber von großen Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds angemietet. Diese hätten für die
      Maßnahme, die Mietzahlungen vorläufig einzustellen, "überwiegend Verständnis gezeigt". Rorsted reagierte
      damit auf die scharfe Kritik aus der Politik am Vorgehen des Sportartikelherstellers. "Ich halte das Verhalten
      von Adidas für unverantwortlich und habe dafür kein Verständnis", sagte beispielsweise Arbeitsminister Hubertus
      Heil. Auch andere Bundesminister und auch der Deutsche Mieterbund kritisierten das Vorgehen von Adidas scharf.
      Quelle: Coronavirus-Liveticker n-tv.de
      Hat sich der Gegenwind schon ein wenig gelohnt :jawohlja:
      Passend dazu bietet Nike momentan 25% Rabatt...
    • En passant ein Schmankerl von adidas.de:

      "Unsere Stores mögen geschlossen sein, aber unser Herz ist weit für euch geöffnet! Wir als Marke stehen weiterhin für Teamspirit und Gemeinschaft, auch in Zeiten, in denen wir genau diese Begriffe neu definieren müssen."

      Jau, das hat man die letzten Tage gesehen, wie ihr das "neu definieren"... äh... "musstet". :lol:
    • 11880 schrieb:

      Ihr seid solche Kaspar und würdet es nicht mal verstehen, wenn man es stundenlang in Eure Hohlbirnen einhämmern würde. :lol: :mfinger:
      nur weil du nicht vernünftig erklären kannst. frecher

      Aber das können wir im streiten-thread weiterführen
      No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.
    • 11880 schrieb:

      Ihr seid solche Kaspar und würdet es nicht mal verstehen, wenn man es stundenlang in Eure Hohlbirnen einhämmern würde. :lol: :mfinger:
      Ich würde mal vorsichtig (aus meiner Dummheit heraus) vermuten, dass rechtlich hier ein ganz oder gar nicht gelten dürfte. Entweder, der Vorstand muss alle Mietzahlungen einstellen, oder aber keine. Deiner gestrigen Argumentation folgend, müsste der Vorstand durch die Zahlungen an private Vermieter nun exakt so haftbar sein, wie für alle anderen auch.

      Aber das habe ich sicher nur wieder falsch verstanden :clown:
      silent withreader
    • 11880 schrieb:



      janberlin schrieb:

      @11880

      Ja. Der Vorstand ist verpflichtet, im Sinne der Aktionäre bzw. Shareholder zu handeln und darf natürlich kein Geld "verschenken". Dafür kann er sogar haftbar gemacht werden. Aber er darf eben auch nichts tun, was dem Unternehmen schadet. Und die Aktion, anzukündigen, keine Miete mehr zu zahlen, kann durchaus zu einem deutlichen höheren Imageschaden führen als du mit Miete jemals wieder reinholen. Das kann man sich ja sehr leicht nur anhand der Reaktionen hier im Forum ausmalen. Dementsprechend ist der Vorstand keineswegs verpflichtet, die Mietzahlungen einzustellen, auch wenn er dazu vielleicht rechtlich berechtigt wäre.

      Wenn Du schreibst, das "Image sei ruckzuck wiederhergestellt", dann muss ich schon staunen. Ist Dir eigentlich klar, wieviel ein Unternehmen wie Adidas jedes Jahr für Werbung etc. ausgibt, nur um sein Image zu pflegen und zu optimieren? Und ein Image kann man durchaus monetär bewerten, google zB. mal "Markenwert". Natürlich ist das nicht so "hart" bewertbar wie Miete, aber es reicht, um erkennen zu können, dass der Imageschaden im zweifelsfall erheblich grösser ist als die gesparte Miete.
      Primark und Ryanair sind die zwei besten Bespiele dafür, dass ein Imageschaden auf Dauer nicht zu Verlusten führt. Die machen genauso weiter, für dass sie kritisiert werden und es interessiert keinen. Nahezu sämtliche Bekleidungsfirmen lassen weiter unter schlimmsten Bedingungen produzieren uns es interessiert keinen. Nenne mir bitte eine einzige Firma, die durch einen Imageverlust langfristig Schaden erlitten hat. In der größten Not wird halt einfach einer entlassen und dafür verantwortlich gemacht und das war´s dann. Und zu guter letzt, interessiert es außerhalb von Deutschland ohnehin niemanden.




      Du kannst doch Ryanair und Primark hier nicht mit Adidas vergleichen. Ersteres sind absolute Kostenführer und da kaufen die Leute schon seit jeher nicht wegen des tollen Images. Die kaufen, weil es da so extrem billig ist und hinterfragen zwangsläufig nicht das Zustandekommens solcher Preise. Das ist aber bei Adidas komplett anders. Hier zahlen Kunden einen extremen Preisaufschlag für die Produkte aufgrund der Marke bzw des Images. Wenn das alles so sch..egal wäre, wie du tust, warum geben Unternehmen eigentlich Jahr für Jahr Millionen und Milliarden für Werbung und Imagebildung aus?

      Beispiele für Imageschäden, die zu einem grösseren Imageschaden geführt haben, gibt es genug, z.B. der Dieselskandal und VW etc. Oder Boeing und die 737 Max. Oder auch Wirecard und die angeblichen Bilanzmanipulationen. War alles nicht besonders toll für den Aktienkurs. Oder willst Du da etwa bezweifeln?
    • janberlin schrieb:

      Beispiele für Imageschäden, die zu einem grösseren Imageschaden geführt haben, gibt es genug, z.B. der Dieselskandal und VW etc. Oder Boeing und die 737 Max. Oder auch Wirecard und die angeblichen Bilanzmanipulationen. War alles nicht besonders toll für den Aktienkurs. Oder willst Du da etwa bezweifeln?

      Danke für die tollen Beispiele:

      VW fährt ein Rekordergebnis nach den nächsten ein.

      Boeing bleibt abzuwarten bis der 737 wieder fliegt

      Und Wirecard ist so ein richtig geiles Beispiel. Inzwischen wertvoller als die Deutsche Bank und Übernahmekandidat Nummer 1.

      Wahrlich, dass sind alles tolle Beispiele für meine Frage, die lautete:"Nenne mir bitte eine einzige Firma, die durch einen Imageverlust langfristig Schaden erlitten hat." Ich habe das wichtige Wort nochmal fett gemacht.

      Wen interessiert da ein kurzfristiger Aktieneinbruch, die übrigens bei den genannten Firmen nicht einen Prozentpunkt etwas mit Image zu tun hatten.
      „Mir egal, wer hinter uns Zweiter wird“ Aaron Hunt- November 2018 :thumbsup:
    • LinkeKlebe schrieb:

      Ich würde mal vorsichtig (aus meiner Dummheit heraus) vermuten, dass rechtlich hier ein ganz oder gar nicht gelten dürfte. Entweder, der Vorstand muss alle Mietzahlungen einstellen, oder aber keine. Deiner gestrigen Argumentation folgend, müsste der Vorstand durch die Zahlungen an private Vermieter nun exakt so haftbar sein, wie für alle anderen auch.

      11880 schrieb:

      Vorstand wägt ab und fertig.

      Das zeigt erneut auf, dass Du es einfach nicht verstehst und offenbar mit Lesen Probleme hast. Dass man nun den privaten Vermietern, die ein Bruchteil der Vermieter insgesamt ausmachen(das hatte ich gestern schon geschrieben), die Miete zahlt, geschieht im Rahmen der Abwägung. Nicht mehr und nicht weniger.

      Aber lass Dich ruhig weiter feiern, ich gönne es Dir und stehe da locker drüber. :green:

      P.S.: Wie ich gerade lese sind es genau...Achtung....4(!) private Vermieter. Da musste man nicht mal abwägen, das macht man einfach mit den Worten:"Lasst uns damit den Pöbel beruhigen." :lol: :lol:
      „Mir egal, wer hinter uns Zweiter wird“ Aaron Hunt- November 2018 :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 11880 ()

    • Wie geil sich alle auf Adidas einschießen und diverse andere Firmen die gleichen Dinge planen! Niemand spricht über C&A, Deichmann, Saturn oder Media Markt. Scheinheilige Welt da draußen! :kotzen:
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Katterbach, Bournauw, Mere, Ehizibue - Hector, Shkiri (Verstraete) - Drexler, Jakobs - Uth, Cordoba
    • 11880 schrieb:

      janberlin schrieb:

      Beispiele für Imageschäden, die zu einem grösseren Imageschaden geführt haben, gibt es genug, z.B. der Dieselskandal und VW etc. Oder Boeing und die 737 Max. Oder auch Wirecard und die angeblichen Bilanzmanipulationen. War alles nicht besonders toll für den Aktienkurs. Oder willst Du da etwa bezweifeln?
      Danke für die tollen Beispiele:

      VW fährt ein Rekordergebnis nach den nächsten ein.

      Boeing bleibt abzuwarten bis der 737 wieder fliegt

      Und Wirecard ist so ein richtig geiles Beispiel. Inzwischen wertvoller als die Deutsche Bank und Übernahmekandidat Nummer 1.

      Wahrlich, dass sind alles tolle Beispiele für meine Frage, die lautete:"Nenne mir bitte eine einzige Firma, die durch einen Imageverlust langfristig Schaden erlitten hat." Ich habe das wichtige Wort nochmal fett gemacht.

      Wen interessiert da ein kurzfristiger Aktieneinbruch, die übrigens bei den genannten Firmen nicht einen Prozentpunkt etwas mit Image zu tun hatten.
      11880, Es mag ja sein, dass irgendwann und durch viele entsprechende Gegenmassnahmen "ganz langfristig" ein Imageschaden häufig wieder vergessen ist. Aber in der Zwischenzeit ist eben ein deutlicher, finanzieller Schaden entstanden. Und dieser kann im Fall von Adidas deutlich grösser ausfallen als die Mietzahlungen in Deutschland für ein paar Monate. Und darum ging es ja.

      Und wenn Du im Falle von VW und Boeing tatsächlich bestreiten willst, dass es zu weniger Verkäufen und einen erheblichen finanziellen Schaden gekommen ist und auch nicht verstehst, welche Auswirkungen eine vorgeworfene Bilanzmanipulation auf das Geschäft eine Zahlungsdienstleister haben kann, dann brauchen wir glaube ich nicht weiter zu diskutieren. Dann bedanke ich mich für deine erhellenden Belehrungen und freue mich darüber, mal wieder ganz Erstaunliches hier im Forum gelernt zu haben.
    • Er ist wirklich und voll echt total reif und erwachsen!!!
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, winter, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Ich fasse mal kurz zusammen, was ich heute von 11880 gelernt habe, weil es wirklich bemerkenswert ist:

      1. Der Vorstand ist verpflichtet, Mietzahlungen einzustellen, wenn das rechtlich möglich und ist sonst haftbar. Abwägungen mit anderen Interessen sind nicht zulässig. Diese Verpflichtung gilt aber nicht für alle Mietzahlungen. Es ist offensichtlich legal, wenn für bestimmte Vermieter die Miete weitergezahlt wird. Obwohl der Laie annehmen würde, dass solch eine Verpflichtung für alle Zahlungen gelten müsste, reicht es, wenn der Verpflichtung nur für einen gewissen Teil nachgekommen wird.

      2. Die Bedeutung des Images von Unternehmen wird in Literatur und Praxis gnadenlos überschätzt. Unternehmen erleiden keinen relevanten finanziellen Schaden aufgrund von Image-schädigendem Verhalten. Milliarden von EUR für den Aufbau eines Unternehmens- und Markenimages sind bisher vollkommen unnötig ausgegeben worden. Die entsprechende bisherige Lehrmeinung muss überarbeitet werden.

      3. 11880 ist ein wahrer Experte in wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen zeigen. Er besitzt absolut exklusives Expertenwissen wie Punkt 1 und 2 zeigen, nachdem sich die Wirtschaft die Finger lecken müsste und ist sicherlich ein gefragter Mann. Umso grösser empfinde ich die Ehre, dass er sich hier im Forum die Zeit nimmt, uns Nichtwissende geduldig, sachlich und vor allem nie ausfallend zu erhellen.
    • janberlin schrieb:

      Und wenn Du im Falle von VW und Boeing tatsächlich bestreiten willst, dass es zu weniger Verkäufen und einen erheblichen finanziellen Schaden gekommen ist
      :green:

      Zuletzt gab es reihenweise Gewinnwarnungen von Autobauern. Zu den wenigen Konzernen, die gegen den düsteren Trend fahren, zählt VW.

      Die Marke Volkswagen steuert 2019 einen Rekordgewinn an.

      Volkswagen hat im vergangenen Jahr dank guter SUV-Verkäufe bei höheren Umsätzen den Gewinn kräftig gesteigert.

      Echt VW geht´s so richtig schlecht, wir sollten sammeln gehen. :schnuffi:
      „Mir egal, wer hinter uns Zweiter wird“ Aaron Hunt- November 2018 :thumbsup: