FC Mitglieder sollten keine Nazis sein

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    • FC Mitglieder sollten keine Nazis sein

      Gibt es eigentlich eine FC Initiative gegen braunes Pack im Stadion oder in der Mitgliederschaft? Gab es da schon mal was in der Vergangenheit? Auf FB, Twitter o.ä? Wurde irgendwann einmal darüber beim FC diskutiert, das es zum sofortigen Aussschluss aus der FC Mitglieds-Familie führt, wenn man bpsw Mitglied einer Nazi Partei ( zB auch der AFD) ist? Oder ist so etwas Sittenwidrig? Gibt es solche Ausschlusskriterien bei irgendeinem Fußballverein in Deutschland?
      „We are the FC. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile.”
    • Gab es nicht vor kurzem erst wieder den Schal vom FC (hatten auch schon andere Vereine) gegen Rechts?
      Einen Rausschmiß wegen Mitgliedschaft bei der AfD habe ich noch nirgendwo vernommen. Öfter mal gelesen das man darüber nachgedacht hat, aber wirklich durchgezogen grübel

      de-de.facebook.com/fcfansgegenrechts/

      fc.de/fc-info/news/detailseite/details/fc-gegen-nazis-1/


      Das sind zwei Dinge die ich jetzt auf die schnelle gefunden habe.


      ALLEZ FC
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei!
    • 8neun schrieb:

      ich finde, kein Mensch sollte Nazi sein.
      Nazi schon mal gar nicht. Das Problem sehe ich bei den anderen, die ähnliches Gedankengut pflegen. Ich denke, du kannst keinen aus dem Verein werfen, nur weil der AFD Mitglied ist - die sind halt nicht verboten

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Eine der Ideen ist, in der Satzung bereits einen deutlicheren Passus zum Thema zu verankern. Ich darf auch kein Lehrer sein, wenn Fall xyz auftritt. Oder ich darf nicht als Koch arbeiten, wenn ich offene TB habe ( nur als Beispiel....) Die Frage ist, darf ein e.V. So etwas in seine Statuten aufnehmen? Und würde das die Mehrheit der Mitglieder überhaupt wollen?
      „We are the FC. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile.”
    • jeföhl schrieb:

      Eine der Ideen ist, in der Satzung bereits einen deutlicheren Passus zum Thema zu verankern. Ich darf auch kein Lehrer sein, wenn Fall xyz auftritt. Oder ich darf nicht als Koch arbeiten, wenn ich offene TB habe ( nur als Beispiel....) Die Frage ist, darf ein e.V. So etwas in seine Statuten aufnehmen? Und würde das die Mehrheit der Mitglieder überhaupt wollen?
      Und jeder trägt es dann als Stempel oder wie willst du Held wissen, wer wie tickt? Übrigens Höcke ist Lehrer in Hessen... wenn auch wegen seines Amtes außer Dienst
    • skymax schrieb:

      Einen Rausschmiß wegen Mitgliedschaft bei der AfD habe ich noch nirgendwo vernommen. Öfter mal gelesen das man darüber nachgedacht hat, aber wirklich durchgezogen grübel
      Hatte der Präsident der Zwietracht nicht mal sowas in der Richtung gesagt?

      skymax schrieb:

      8neun schrieb:

      ich finde, Nazis sind keine Menschen!
      Habs mal korrigiert.
      Sie wären stolz auf dich für so eine Aussage...
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, winter, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oropher ()

    • Diese braune Brut sollte generell überall ausgeschlossen werden. Nur stimme ich da @FC_Gott zu, wie will man das oder denjenigen unterscheiden. Die werden wohl nicht mit nem Schild um den Hals rumlaufen auf dem steht: > ich bin ein Nazi <
      Auch den Ausschluss von Mitgliedern der AFD kann man wohl rein rechtlich nicht durchziehen.
      Ich denke, dass immer und immer wieder klar und deutlich mit gewissen Aktionen wie z.B. „FC Fans gehen Rechts„ Stellung bezogen werden sollte. Und dies nicht nur beim Fußball.
      #nazisraus!
      PRO FC ! ... wer es nicht spürt, ist selber schuld...
    • Es geht gar nicht darum, jemandem einen Stempel aufzudrücken. Bei 100.000 Mitgliedern und rein theoretisch bei dem Wahlergebnis von Rechten in Köln, im Umland und leider auch in Deutschland kommen schon im Stadion einige Menge Verwirrte zusammen. Das ist reine Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung....Und ob jeder AFD Wähler ein NeoNazi ist, ist auch nicht haltbar (auch wenn viele Unterstützer etwas dafür tun, dass man es glaubt...).
      Es geht darum, als zukünftiges Mitglied zu wissen, dass man als Rechter beim FC nicht gerne (gar nicht gerne) gesehen ist und bereits beim Mitgliedsantrag gegen die Statuten verstösst. Sprich: Sollte man dann mit rassischtischen Sprüchen etc. auffällig werden - und das soll es ja auch bei uns geben, ist es Hausrecht des e.V. so ein Mitglied auszuschliessen. Aber wie schon geschrieben. Vermutlich verstösst so ein Vorstoss gegen die guten Sitten und ist rechtlich nicht durchsetzbar. Trotzdem ist so ein Gedankenspiel ja erlaubt.
      „We are the FC. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile.”
    • Offen rassistische Mitglieder lassen sich bereits heute ausschließen. Dafür gibt es Vereinsausschlussverfahren, in denen darüber entschieden wird. So etwas muss man nicht in die Satzung schreiben, da es ohnehin selbstverständlich sein sollte. In der Satzung steht ja auch nicht explizit, dass du nicht auf die Tribüne kacken sollst. Gut, auf Schalke ist auch das dann mal schief gegangen, aber ansonsten ist das wohl jedem bewusst.

      Generell geht es einfach darum, dass eine Gesellschaft manche Dinge einfach mal aushalten muss. AfD-Wähler sind nicht pauschal Nazis, sondern oft einfach blöd wie drei Meter Feldweg. Die muss ich nicht gleich ausschließen, die kann ich auch einfach meiden. Wer rassistischen Bullshit brabbelt, der muss sich natürlich andersherum auch gefallen lassen, wenn er dafür entsprechenden Gegenwind erntet. Und den muss er für mich auch unbedingt ernten. Das hat aber nichts mit dem FC oder dem Fußball allgemein zu tun, sondern ist ein gesamtgesellschaftliches Thema.

      Der FC braucht keine Regel, um Rassisten auszuschließen. Diese Regeln stellt die Gesellschaft auf.

      Damit meine ich übrigens explizit nicht, dass der FC sich nicht klar gegen die Werte, die z.B. eine AfD vertritt, positionieren sollte. Gerade der Fußball muss für Vielfalt und Toleranz einstehen und hat an der Stelle eine Vorbildfunktion gerade für Kinder und Jugendliche.
    • jeföhl schrieb:

      Eine der Ideen ist, in der Satzung bereits einen deutlicheren Passus zum Thema zu verankern. Ich darf auch kein Lehrer sein, wenn Fall xyz auftritt. Oder ich darf nicht als Koch arbeiten, wenn ich offene TB habe ( nur als Beispiel....) Die Frage ist, darf ein e.V. So etwas in seine Statuten aufnehmen? Und würde das die Mehrheit der Mitglieder überhaupt wollen?
      Natürlich darf ein Verein entscheiden, welche Kriterien zur Aufnahme führen. Da kann so ein Passus auch rein.
    • Aber wo willst du die Grenze ziehen? Nicht jeder Nazi ist ja organisiert. Wen ich wähle bekommt ja niemand mit.
      Bin auch dafür, dass Dinge wie Hitlergruß oder gewisse Plakate stadionverbot zurfolge haben sollten. Wird glaube ich auch so gehandhabt.
      Aber was glaubt ihr wie viele Mitglieder vom FC die AFD wählen? Statistisch gesehen wohl so um die 15.000. willst du die alle ausschließen weil die AFD rechte Tendenzen hat?
      Einen entsprechenden passus würde ich persönlich kritisch sehen. Passt mir jemand nicht, diffamiere ich ihn als nazi (wird ja in unsrer Gesellschaft eh schon oft so gehandhabt), das gäbe eine Hexenjagd wenn mal wieder wählen anstünden, oder es zu Grabenkämpfen kommt!
      Ich habe nichts vom Leben erwartet und , Gott ist mein Zeuge, ich habe auch nichts bekommen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knallfrosch ()

    • Nazi Sprech der AFD gehört nicht zum FC. Ich finde persönlich, der FC sollte da deutlicher werden. :hennes:
      „We are the FC. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile.”

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jeföhl ()

    • Ich habe schon so viel rechte Scheisse im Stadion gehört, da ist es ganz klar, dass einige FC Fans und wahrscheinlich auch Mitglieder diese Gesinnung haben. Was mach aber auch dazu sagen muss, ist dass dieser Mist von den Meisten im Block nicht geduldet wird. Die Frage ist immer nur: Wer macht den ersten Schritt und zeigt Courage?

      Wenn ich Schimpfwörter gegenüber Spielern höre, die klar rassistisch sind sage ich je etwas, aber was folgt dann? Es geht wohl keiner zum Sicherheitsdienst und erwartet, dass dieser die Person abführt und nach dem Mitgliedsausweis fragt.

      Fazit: Zivilcourage funktioniert nur im kleinen Kreis, aber dafür umso effektiver wenn viele mitziehen.
    • Hoodiegan schrieb:

      Wenn ich Schimpfwörter gegenüber Spielern höre, die klar rassistisch sind sage ich je etwas, aber was folgt dann? Es geht wohl keiner zum Sicherheitsdienst und erwartet, dass dieser die Person abführt und nach dem Mitgliedsausweis fragt.
      Wenn ein Fan mal aus Übermut, den Emotionen und vielleicht Suff heraus sowas sagt, muss man ihm natürlich Contra geben - aber mehr wird nicht passieren.

      Dennoch denke ich, dass der Sicherheitsdienst durchaus eingreifen müsste - und würde - wenn jemand wiederholt durch rechte Äußerungen auffällt.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Wo soll die Grenze gezogen werden und wer zieht diese überhaupt?

      Zeigt jemand den Hitlergruss...dann raus mit ihm, singt jemand rechte Lieder, dann raus mit ihm, beleidigt jemand einen anderen rassistisch...dann raus mit ihm!

      Aber weil jemand in der AFD ist...sorry, das geht dann zu weit.
      Die Partei sollte politisch bekämpft werden und nicht durch Ausschluss der Mitglieder aus Vereinen und sostigem.

      Denn was machen wir denn mit Leuten der Antifa oder welchen von ganz links (die ebenfalls keine anderen Meinungen tolerieren? Auch raus oder wird hier mit anderen Massstäben gemessen?
      Was ist mit Leuten die Affenlaute zB bei Oli Kahn gemacht haben oder die Dietmar Hopp Spiel für Spiel beleidigen?

      Alle raus?

      Es täte allem mal ganz gut (auch in der Politik) die Emotionen zu drosseln, Ideologien hinten anzustellen und sachorientiert an die Themen zu gehen, dann muss man sich über AFD Mitglieder (wie es zb bei der Eintracht gemacht wurde - @Oro hat es angedeutet) gar keine Gedanken mehr machen.