aktuelle Finanzlage des FC

  • das haben wir ja auch schon die letzten Jahre gemacht.

    Ohne die Bornauw, Jakobs Verkäufe, hätten wir in den letzten Jahren schon Löcher im Budget gehabt.

    Diese Saison mussten wir endlich mal keinen verkaufen.


    Aber man muss auch sagen, dass wir vor einigen Jahren auch schon sehr am Limit waren, was die finanzielle Situation betraf.


    Das hatte Wehrle sehr gut geregelt.


    Wir waren nur in den Jahren danach zu "blöd" um das Geld sinnvoll zu investieren.

    Klar, immer wieder neue Trainer, neue Manager......


    Das muss jetzt einfach besser werden.

    No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.

  • Das hatte Wehrle sehr gut geregelt.

    Man kann nur hoffen, dass diese Aussage pure Ironie ist.


    Wehrle ist doch für dieses Desaster durch seine ganze finanztechnische Akrobatik in Tateinheit mit der Verpflichtung seiner beiden Buddies Veh und Heldt verantwortlich.


    Und die beiden haben das Geld rausgehauen als gäbe es kein Morgen - siehe die Millionenverträge für Timo Horn, Andersson, Schindler und Limnios.


    Gutes Geld für gute Leistung - das stimmte bei Jonas Hector und Ellyes Skhiri, bei den obengenannten Herren stimmte das nicht im entferntesten.

    Einmal editiert, zuletzt von pape1 ()

  • Man kann nur hoffen, dass diese Aussage pure Ironie ist.

    Nein.


    Ich kann nur hoffen, dass du in der Lage bist, diesen einen Satz nicht aus dem Zusammenhang zu reißen.

    Denn für den war der Satz davor bestimmt.


    Als Wehrle hier angefangen hat, hat er erstmal nen mächtigen Schuldenberg von Horstmann übernommen. Den hat er gut abgearbeitet und uns wieder finanziell gesundet.


    Danach ging es aber wieder bergab. Was er auch sicherlich mit verschuldet hat.

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  • Wenn man das alles so liest müssen wir ja eigentlich einen Leistungsträger ( Ljubicic ?) millionenschwer verlaufen, nur dann sind wir sportlich komplett im Axxx

    Nein, eben nicht: Keller will eben nicht wieder Leistungsträger verkaufen, um andere Löcher zu stopfen. Er will das durch Einsparungen erreichen, damit man diesen Teufelskreis durchbricht.

    „Ich bin dafür da, vorher Entscheidungen zu treffen und nicht danach alles zu bewerten, was schiefgelaufen ist, dann wäre ich in die Pathologie gegangen.“

    Timo Schultz über so genannte „Experten“, die sich zur aktuellen Situation beim FC äußern (25.01.2024)

  • Ja er hat den anfänglichen Schuldenberg abgearbeitet. Nur was dann kam war ne Katastrophe. Die üppigen Verträge von Spielern die nicht ansatzweise das geleistet haben was sie verdient haben, Klauseln die den Verein mio gekostet haben (Schmadtke), freigeben von Geldern für überteuerte Spielereinkäufe (Cordoba, J. Horn z.B.) das anscheinend nicht ausreichende zurückhalten von Geld für die Anleihe beispielsweise.

    Die negativliste (nicht mal ansatzweise hier alles aufgezählt) ist bei weitem größer als die positiven Aspekte von Wehrles Arbeit.

  • Ich denke in der Tat, daß man bei aller Wut über das Vergangene auch Gerechtigkeit obwalten lassen muss. Richtig ist, daß Wehrle vor etwas mehr als 10 Jahren einen Verein übernommen hat, der kaum noch atmen konnte. Da hat er erstklassig gegen gearbeitet und viel Schlimmeres verhütet(gemeinsam mit dem damaligen Präsidium und natürlich auch den Herren Stöger und Schmadtke). Bis 2017 war quasi die helle Zeit Wehrle. Und das muss man auch so werten. Danach war das Gebaren streckenweise katastrophal, auch das muss man fest stellen. Beispielsweise - und nur beispielsweise - haben hier Spieler in der Ägide Wehrle langfristige Verträge zu Bedingungen bekommen, daß es einem die Zornesröte ins Gesicht treibt. Die zweite Hälfte Wehrle hat uns viel Handlungsfreiheit genommen plus natürlich die Corona Situation. Für die konnte niemand etwas, aber es hat all die Vereine besonders schwer getroffen, die vorher Mist gebaut haben. Und da war der FC - unter der wirtschaftlichen Ägide Wehrle - an prominenter Stelle.


    Die Herren Keller und Türoff haben etwas übernommen(und das auch richtig festgestellt) für den der Begriff Sanierungsfall quasi geboren wurde. Will man wirtschaftlich gesunden, bleibt nur der Weg Zusatzeinnahmen zu generieren, Kosten zu senken und Ausgaben nicht zu tätigen. Das machen die beiden Herren, jeder in seinem Feld. Wird ein schwerer, steiniger Weg. Wenn man den Thread über Keller verfolgt und wie der streckenweise angefeindet - das ist schon happig. Beweist mir aber, daß viele - sobald es um den Fussball, das Spielzeug geht - jede vernünftige wirtschaftliche Betrachtungsweise über Bord bedenkenlos über Bord werfen.

    Lettore silenzioso

    Einmal editiert, zuletzt von Listlos ()

  • Ohne Wehrle und diese ganzen akrobatischen Winkelzüge, die man damals unternommen hat, wären wir wahrscheinlich schon viel früher am Arsch gewesen. Leute wie Meier, Overath oder Horstmann haben den Laden in den Jahren zuvor ziemlich runtergewirtschaftet. Wehrle hat uns anfangs gut getan. Anfangs. Und dann ist das ganze Konstrukt, diese wunderbare "neue S-Klasse", wie es bei 11 Freunde mal hieß, aus Spinner, Stöger, Schmadtke und Schumacher (und eben Wehrle), an die Wand gefahren worden.


    Und Keller muss jetzt die Scheiße wegschaufeln, die man ihm hinterlassen hat. Umso wichtiger auch, eben aus Nachwuchsspielern oder unbekannteren Namen Transfererlöse zu erwirtschaften. Für mehr ist kein Geld da. Ich habe die Zahlen anderer Clubs aus der 1. Liga nicht auf dem Zettel, aber ich glaube, nicht vielen dürfte es finanziell so schlecht gehen, wie uns.


    Daher glaube ich einfach, dass der Weg, den Keller eingeschlagen hat, der einzig Richtige ist, der uns das finanzielle Überleben sichert. Wir haben so viele Jahre früher über unsere Verhältnisse gelebt, weil wir der "große 1.FC Köln" sind. Und wohin hat uns das geführt? Zu etlichen Abstiegen und in eine finanzielle Notlage.


    Ich beneide, was das angeht, andere Vereine, die über die Jahre gesund wachsen konnten, ohne Größenwahnsinn - und mit einem eigenen Stadion, für das sie keine absurde Pacht an die Stadt zahlen müssen, wie es bei uns der Fall ist. Union etwa ist Stadioneigner, Augsburg, die meisten sportlich erfolgreicheren Vereine sowieso. Andere teilen sich die Eigentumsrechte mit der Stadt. Wir sind aber einfach nur Mieter. Und müssen dafür richtig hinlangen. Ohne große Rechte zu haben. Auch das tut uns Jahr für Jahr richtig, richtig weh....

    "Peace is a lie. There is only Passion."

  • Klauseln die den Verein mio gekostet haben (Schmadtke)

    Die Millionen für den Super Schmaddi hat Wehrle nicht zu verantworten. Das war unser damaliger Präsident W. Spinner. Der aus alter Verbundenheit als es gut lief das Schmaddi großzügig versprochen hatte. Und bei Abgang galt dann ein Mann ein Wort. Nur nh kleine Randnotiz

    Wir sind die Fans - Wir sind der Verein!


    Mission Wiederaufstieg gestartet


    Müngersdorfer Stadion op Ewig

  • Die Millionen für den Super Schmaddi hat Wehrle nicht zu verantworten. Das war unser damaliger Präsident W. Spinner. Der aus alter Verbundenheit als es gut lief das Schmaddi großzügig versprochen hatte. Und bei Abgang galt dann ein Mann ein Wort. Nur nh kleine Randnotiz

    Teilweise richtig. Vor allem aber war Spinner Kind seiner Sozialisation. Typisch Grosskonzern, da läuft so etwas eben so. Bei einem vernünftigen Mittelständler(und vor allem bei der Ausgangssituation, daß Schmadtke nicht mehr wollte) absolut undenkbar. Aber so sind halt Typen wie Spinner - die haben nie mit eigenem Geld gewirtschaftet. Und deswegen sind sie auch keine Unternehmer.

    Lettore silenzioso

  • kurioserweise wird Keller jetzt wegen dem finanziellen Desaster schuldig gesprochen, sein Finanz-Pendant Türoff ist da aussen vor.


    Und früher war alles Wehrle schuld, obwohl Schmaddi und Heldt die Vorgänger von Keller waren.

    No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.

  • Daher habe ich auch nicht viel drum gegeben, als Keller behauptete, er hätte bei sportlicher Relevanz nochmal Geld locker gemacht. Das konnte man natürlich ohne Mühe behaupten, während im Hintergrund die wahren Sorgen auf den Zehen rumdrücken.

    Was mich wundert: sind wir der einzige Verein, der Corona-Hilfen bekommen hat, eventuell in der Höhe der einzige? Und wie machen es die anderen, was die Rückzahlung betrifft? Haben wir vom Land oder der DFL eine klare Ansage, es so und nicht anders zu machen oder könnte Corona und die Maßnahmen nicht als außergewöhnliche Härte betrachtet werden, die eine (weitere) Streckung der Rückzahlungen möglich erscheinen lässt?

  • kurioserweise wird Keller jetzt wegen dem finanziellen Desaster schuldig gesprochen, sein Finanz-Pendant Türoff ist da aussen vor.


    Und früher war alles Wehrle schuld, obwohl Schmaddi und Heldt die Vorgänger von Keller waren.

    Jo, sie ist das, wenn man nicht in der sportlichen Wahrnehmung statt findet. Keller wird wahr genommen und Türoff nicht.


    Schuldig sind sie beide nicht, die versuchen alles(und das nach meiner Wahrnehmung gemeinsam), um die wirtschaftliche Gesundung zu erreichen. Über Keller ist ja genug Gericht gesessen worden und man kennt seine Vita.

    Der Herr Türoff hat sich einen ausgezeichneten Ruf als Finanzexperte bei SAP, Red Bull(oh Gott, ausgerechnet bei denen, das gibt hier aber mal richtig Abzüge in der B Note) und als CFO bei Birkenstock erworben.


    Will heissen: der Mann kann was.

    Lettore silenzioso

  • kurioserweise wird Keller jetzt wegen dem finanziellen Desaster schuldig gesprochen, sein Finanz-Pendant Türoff ist da aussen vor.

    Türoff ist nicht so medienpräsent. Da wird dann schnell vergessen, dass man ja auf dem auch rumhacken könnte. Würd mich nicht mal wundern, wenn einige der lautesten Kritiker gar nicht wissen wer Türoff ist und gerade fleißig googeln.

  • ja, wir haben Kaufoptionen, aber wer weiss,welche der fc nach der saison auch ziehen will,liegt sicherlich auch an der cas Entscheidung. sollte ein spieler mit Kaufoption die erwaetungen nicht erfüllen, zwingt doch keiner zum Kauf,


    also Entwicklung abwarten bei den spielern als auch cas entscheidung

  • Oha, eine doch recht neue bzw nicht mehr bedachte Erkenntnislage. Ich muss dann schon etwas Abbitte an Keller leisten, denn ich tendierte auch zum sogenannten "Kaputtsparer". Das ist mal ein großer Spagat, der da hingelegt werden muss.

  • Als Wehrle hier angefangen hat, hat er erstmal nen mächtigen Schuldenberg von Horstmann übernommen. Den hat er gut abgearbeitet und uns wieder finanziell gesundet.

    Als er Anfang 2013 bei uns begonnen hat, betrug unser Schuldenberg knapp 30 Mio. Als Wehrle Ende 2021 bei uns aufgehört hat, war der Berg schon auf 70 Mio angewachsen.


    Es gab die ersten Jahre minimale Verbesserungen, die die Schulden aber nicht wesentlich reduziert haben. Im Prinzip hatten wir nur die Phase zwischen Sommer 2016 und Sommer 2018, wo mehrere Transfereinnahmen sowie die EL-Teilnahme zusammenkamen. Ende 2018 standen wir bei einem Plus von 20 Mio (37 Mio Eigenkapital, denen Verbindlichkeiten von 17 Mio gegenüberstanden). Das war unsere beste Zeit mit Blick auf die Wehrle-Jahre. Finanziell gesundet waren wir aber auch da nicht, da wir zeitgleich einen teuren Kader aufgebaut hatten.


    Wie man es von 20 Mio Plus Ende 2018 auf 70 Mio Miese (73 Mio Verbindlichkeiten bei rund 3 Mio Eigenkapital) Ende 2021 bringen kann, ist dann aber die eigentliche Kunst. Diese 70 Mio sähen zudem deutlich übler aus, hätten wir im Sommer 2021 über die Verkäufe von Bornauw, Jakobs und Vertraete nicht noch ein Transferplus von 23 Mio eingefahren.


    Keine Ahnung, ob sich der angwachsene Schuldenberg nur mit Corona erklären lässt. Aber in diesen paar Jahren nach der EL-Qualifikation wurde wirtschaftlich so vieles falsch gemacht, dass man Wehrle kaum noch dafür loben kann, in seinen ersten drei Amtsjahren hier 4 oder 5 Mio an Schulden abgetragen zu haben.


    Wehrle ging in seiner Anfangszeit ein erhebliches finanzielles Risiko. Und er hat in den Folgejahren alle Verträge mitsamt den darin verankerten teils horrenden Gehältern durchgewunken. Das Schlimme ist, dass aus dieser Zeit nix bleibt. Es wurde nur in Beine, aber nie in Steine investiert. Die Kohle ist weg. Und Keller darf die Suppe nun auslöffeln.

    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

  • ja, wir haben Kaufoptionen, aber wer weiss,welche der fc nach der saison auch ziehen will,liegt sicherlich auch an der cas Entscheidung. sollte ein spieler mit Kaufoption die erwaetungen nicht erfüllen, zwingt doch keiner zum Kauf,


    also Entwicklung abwarten bei den spielern als auch cas entscheidung

    Ich gehe dennoch davon aus das wir alle Kaufoptionen ziehen könnten und Keller in weiser Voraussicht das Geld dafür zurückgelegt hat. Ich denke viel Geld aus den Gehaltseinsparungen und Europamillionen werden für Tilgung der Anleihe z.B. verwendet. Hab auch bei einigen gelesen das Anteilig Anleihengeld mit Zinsen schon bezahlt wurden und nicht mehr so viel bei den jenigen offen ist, unter dem Beitrag vom Geissblog bei Facebook kann man die lesen

  • Mir kommt bei der ganzen Diskussion um Wehrle, Schmaddi, Heldt und Co. eines viel zu kurz. Hier war jeder - JEDER - happy als man nach überragender Saison sich als 5. für den Europapokal qualifiziert hatte. Genauso froh und jubelhochjauchzend wurde hier die Quali für die Conference League gefeiert.

    Seit 5 Jahren sind wir erstklassig. Scheint hier aber niemanden mehr zu interessieren....

    Auch scheint völlig in Vergessenheit geraten zu sein dass es mal Corona gab, was zufällig in die Zeit von Wehrle und Co gefallen war und uns rund 80 Millionen Umsatz gekostet hat. Also nur auf alles draufhauen was in den letzten Jahren war ist mehr als scheinheilig.

    Am finanziellen Popo sind wir definitiv wenn wir absteigen, dann droht nämlich der Durchmarsch in Liga 3.

    Natürlich liegt die Wahrheit in der Mitte, und weder Wehrle noch Keller sind immer für alles verantwortlich.

    Bleibt einfach zu hoffen das die CAS sich anders entscheidet, oder unser Team von weiteren Ausfällen verschont bleibt und relativ schnell notwendige Punkte holt, idealerweise bereits in Bremen.

  • Wir haben ab der Europa-Saison viel Mist gebaut.


    In den Jahren davor viel richtig gemacht.

    Da waren aber mit Schmaddi, Stöger und Wehrle drei sehr gute Konstante im Verein.


    Der Erfolg ging mit dem Wachstum einher. Wir haben immer erfolgreicher gespielt. Spieler gekauft mit den Transfererlösen und Stöger hat was daraus gezaubert.


    Mit Europa-Einzug haben wir uns falsch entwickelt.

    Modeste weg, Fett Kohle ausgegeben in dem Jahr: J.Horn für 7 Mio, Mere für 7 Mio, Cordoba für 17 Mio, Koziello für 3 Mio und Queiros für 3 Mio.


    Bis auf Cordoba nix gewesen, abgestiegen, Abfindung an Stöger und Schmaddi. Da haben wir mal so richtig in den Sack gehauen.


    Der Abstieg kostet bestimmt 30-40 Mio. Dicke Gehälter auch für mittelmäßige Spieler rausgehauen. Und dann ging es irgendwann mit Corona los.


    Es hat alles seine vielen Gründe, warum wir aus der komfortablen Situation so abgeschmiert sind.


    Und jetzt müssen wir wieder an allen Stellen wieder nachjustieren.

    Das hat man schon mal begonnen und zusätzlich auch noch die Infrastruktur nach Jahren wieder mal verbessert.

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