Stimmung, Fanverhalten, Aktionen beim FC

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    • Oropher schrieb:

      So, und jetzt liest du mal das hier und verstehst vielleicht worums hier vielen geht:
      Ich hab das die ganze Zeit verstanden...das Thema hat aber mehr als einen Aspekt. Ganz stark verkürzt gesagt: Ein Unrecht(kein Vorgehen gegen Rassismus, Sexismus etc) rechtfertigt kein anderes Unrecht(Schmähungen gegen Hopp). Funfact übrigens: Als am Wochenende Augsburg und Gladbach ebenfalls aus Protest Banner gezeigt haben, die Hopp(direkt oder indirekt) außen vor ließen und nur den DFB selbst angriffen, wurde das Spiel übrigens nicht unterbrochen...ist also relativ einfach zu sehen, wo die rote Linie zu sein scheint...
      Aber "heimerzheimern" wäre kein eigenständiges Brettverb, wenn ich das so kurz sagen würde, also hole ich etwas weiter aus.

      Ihr kennt sicher alle noch "Die Supernanny" von RTL, und einen der Fälle aus der Supernanny finde ich ganz passend, um die aktuelle Situation zu beschreiben:
      Da gab es mal ein besonders liebenswürdiges Kind, namens "Lukas". In unserem Beispiel ist Lukas die Fanszene von Borussia Dortmund und der Verein selbst.
      Der DFB ist Lukas´ Mutter.
      Diese hat wiederum viele Kinder: Die anderen Vereine und ihre Fanszenen.
      Und dann hat die Mutter noch einen neuen Freund: Didi. Didi hat ganz viel Geld, weshalb Mama den Didi furchtbar gerne hat. Außerdem bringt Didi seinen unsympathischen, völlig unsportlichen Sohn Kevin mit in die Beziehung(die TSG 18,99€), der ohne die Unterstützung seines Vaters nie im Leben auch nur eine Siegerurkunde beim Sportfest bekommen hätte, nun aber durch seine Unterstützung Bundesliga spielen darf. Die anderen Kinder mögen Didi und Kevin gar nicht, zum Einen weil Mutter bei Kevin Dinge durchgehen lässt, bei denen sie mit den anderen Kindern viel strenger ist. Außerdem haben die anderen Kinder Mama und Didi im Bett erwischt und dabei gesehen dass Mama den Didi Sachen machen lässt, die sie früher beim Papa der Kinder nie gemacht hätte. Die Kritik der Kinder ist an dieser Stelle übrigens durchaus berechtigt, denn eigentlich gibt es im Haus der Familie klare Regeln, die für alle gelten sollten, nur eben Didi und Kevin sind daran scheinbar nicht gebunden.
      Zur Historie muss man außerdem noch wissen, dass die Mutter ihre Kinder früher regelmäßig geschlagen hat(Kollektivstrafen verteilt hat), aber vor einiger Zeit versprochen hat, das nicht mehr zu tun.

      Und nun springen wir in die aktuelle Situation und wir haben Glück: Wie sich Lukas nämlich verhält, sobald es um Didi geht, ist hier in einem Video zu sehen: youtube.com/watch?v=kP9pWlNj60I
      So geht das schon eine ganze Weile: Immer wenn es um Didi geht, schimpft Lukas wie ein Rohrspatz, Rotzt seiner Mutter ins Gesicht, beleidigt sie und auch Didi...er ist aber, das sollte man vielleicht dazu sagen, nicht das personifizierte Böse(das Kind gibt es auch, aber es heißt Jünter und wohnt in einem Heim für absolut hoffnungslose Fälle Mönchengladbach), sondern sucht mit seinen regelmäßigen Eskapaden eigentlich nur danach, dass die Mutter ihm endlich etwas Erziehung zukommen lässt und ihm Grenzen aufzeigt, außerdem regt ihn die Ungleichheit mit der die Mutter ihre Kinder und Didi und Kevin behandelt tierisch auf, etwas dagegen unternehmen tut die überforderte Mutter aber nicht.

      So ging das viele Jahre und irgendwann kam, was kommen musste und nach Jahren des Konfliktes reißt der Mutter der Geduldsfaden und sie schlägt den kleinen Lukas, nachdem er mal wieder besonders ausfallend war gegen Didi.
      Reflexartig empören sich natürlich einige der anderen Kinder: "Du hattest versprochen uns nicht mehr zu schlagen, wegen dem Uhrensohn hast Du jetzt dein Versprechen gebrochen!", rufen sie und titulieren Didi immer wieder als Sohn einer Hure und Ähnliches. Immer wenn nun ein Kind so losplärrt, unterbricht die Mutter das Spiel der Kinder und schickt das Kind solange auf die "stille Treppe", bis es aufhört zu zetern. Die so gebeutelten Kinder indes erklären, dass so ja bald keins der Kinder mehr Lust zum spielen hätte, wenn die Mutter sich so verhält. Die Mutter hält dagegen, dass sie umgekehrt nicht bereit ist, zuzusehen wie die Kinder Didi beleidigen und beschimpfen. Außerdem ist es in der Tat so, dass 98% aller Kinder im täglichen Leben auskommt, ohne beim Spielen jemanden als Uhrensohn zu beschimpfen und trotzdem Spaß hat, aber für solche Argumente sind die Kinder indes wenig einsichtig.
      Natürlich haben die Kinder mit ihren Vorwürfen der Ungleichbehandlung nicht Unrecht und auch den Bruch eines Versprechens monieren sie zu recht, hatte die Mutter ja tatsächlich versprochen, nicht mehr zuzuschlagen. Außerdem weisen die Kinder darauf hin, dass die Mutter in der Vergangenheit schon mehrfach mehr oder weniger tatenlos zugesehen hat, wie einzelne Kinder ausländische Nachbarn rassistisch beleidigt haben, oder sich gegenüber dem Nachbarsmädchen sexistisch ungebührlich verhalten haben und bestenfalls mal den Zeigefinger gehoben hat um zu sagen "Na na, das tut man aber doch nicht!". Bei diesen Vergehen hätte die Mutter in der Vergangenheit weggesehen, aber kaum dass es gegen ihren Didi und seinen Kevin gehe, würde sie plötzlich aktiv werden und das wäre ja nun zweierlei Maß(womit die Kinder nicht unrecht haben).
      Auch in die Diskussion mischen sich nun auch die Medien ein. Die meisten der Medien, die zumindest versuchen beide Seiten zu betrachten, sind in etwa die Lehrer und ehemaligen Kindergärtner von Lukas: Nicht völlig unbeteiligt daran, dass Lukas so eskaliert ist, aber trotzdem irgendwie der Meinung, sich ein Urteil erlauben und alles besser wissen zu können. Sie betrachten das mit mehr oder weniger großem Interesse an einer gütlichen Lösung.
      Dann gibt es noch die BILD. Die ist der besoffene Onkel von Lukas, der den Konflikt aus der Küche weiter anheizt, einfach weil es ihn insgeheim tierisch aufgeilt, wenn es richtig scheppert, den interessiert eine Lösung aber gar nicht, der mags nur wenns laut ist.
      Oh und dann gibt es da noch das dreijährige Nachbarskind, das in der Diskussion auch immer mal wieder über den Zaun hinweg Didi als Uhrensohn beleidigt. Das hat mit dem Thema zwar nichts zu tun und niemanden interessiert, was es da krakeelt, aber es kriegt natürlich trotzdem Ärger und darf nicht weiterspielen solang es so rumschimpft, weil es sich nicht einzumischen hat, wenn die Erwachsenen sich unterhalten.


      Klar ist wohl den meisten: Wie sich Lukas bei aller berechtigten Kritik gegenüber Didi verhält, überschreitet eine Grenze. Umgekehrt hat auch die Mutter eine Grenze überschritten und auch in der Vergangenheit bei anderen Verstößen weggesehen, wobei das natürlich Lukas´Verhalten weder rechtfertigt, noch entschuldigt.

      Was fehlt ist in alldem tatsächlich die Supernanny, die die Situation besonnen und unvoreingenommen betrachtet und beide Seiten mal an einen Tisch holt, um eine vernünftige Lösung zu suchen...
      #staythefuckhome
    • Oropher schrieb:

      Heimerzheimer schrieb:

      Das bedeutet also, in dem Kontext auf dem Spruchband, unmittelbar nach den Vorkommnissen am Samstag und dem im Vergleich zum Rest einzig blauen Wort "H******" soll es irgendjemanden geben, der nicht begriffen hat, dass in diesem Fall selbstverständlich Dietmar Hopp gemeint war?
      Und das aus dem Kontext etwas ersichtlich ist macht aus einem vage gehaltenen Plakat dann immer noch keinen Straftatbestand soweit ich weiß.
      Das ist korrekt. Selbst Verbote gegen das PARTEI-Plakat "Nazis töten.", welches bei einer Gegendemo gezeigt wurde, hatten vor Gericht keinen Bestand. Argumentationslinie war, dass es sich um eine historische Tatsachendarstellung und nicht um eine Aufforderung handele.

      Also. Der unterstellte Kontext spielt bei der Strafbarkeit nur eine untergeordnete Rolle.

      In meinem Verständnis :whistling: war das Plakat gegen denjenigen gerichtet, der bei Hoffe-BVB das Fadenkreuzplakat hielt. Wegen diesem einen H*rensohn hat der DFB nun eine Kollektivstrafe verhängt :sauer:
    • Puuh. Man weiß ja teilweise garnicht mehr, wo einem der Kopf steht. Wenn man sich dem ganzen Geschehen nicht entzieht, was man ja nur schlecht kann, und auch nicht sollte, dann wird man ja bekloppt. Corona. Flüchtlinge. Krieg. Rassismus. Gesellschaft.

      Und mittlerweile, da kannste wirklich nicht mal mehr Fussball genießen, ohne mit diesen Dingen konfrontiert zu werden. Ich habe in den letzten Tagen ja wie wir alle eine Meinung vertreten. Nämlich, das ich das nicht richtig finde, wie Hopp beleidigt wird, und wie das ganze angegangen wird. Und dabei bleibe ich auch. Aber es ist so dermaßen komplex, das es schwierig ist, die Meinung und Haltung anderer komplett aussen vor zu lassen. Weil hier eben ganz oft Ursache und Wirkung, Auslöser und Gründe zum tragen kommen.

      Im Grunde genommen ist Hopp ja jetzt nur eine Fläche, auf der sich die Dinge entladen. Und das ist ja irgendwo auch völlig nachvollziehbar. Da haben eine Menge Menschen und Fussballfans eben zurecht eine kritische Haltung. Da kommt einer um die Ecke, der hieft quasi mit seiner Kohle einen Regionalclub zu einem Bundesligaclub. Und unter anderem damit wird einem wieder vor Augen geführt, wie krass es in dem Sport um nur noch um Kohle geht. Wer davon am meisten hat, der hat nunmal die besseren Karten. Das Thema Geld und Verteilung ist ein Riesenthema, es geht einher mit Einfluss und Möglichkeiten. Alles quasi so, wie auch außerhalb des Fussballs. Geld regiert die Welt. Insofern, das man eben mehr bewegen kann, und Macht zum tragen kommt.

      Mir ist in den letzten 2 Tagen ebenfalls bewusst geworden, das erst ein Milliardär mit großem Einfluss die Konsequenzen hervorrufen kann, die schon längst Folge hätten sein müssen. Und das stört mich genauso, wie es viele stört. Von daher kann ich Reaktionen und Äusserungen nachvollziehen. Wenn man das so mit ansehen muss was da alles geschieht, und man kann da kaum was gegen machen, dann schlägt es eben in Wut und Hass um. So ist das.

      Machen wir uns nix vor. Das ist alles meiner Meinung nach so verzwickt und so festgefahren, so komplex, das es da keine Lösungen geben wird. Es ist eine Spirale, in der man nur hoffen kann, das es nicht völlig eskaliert. Aber ganz ehrlich? Die Hoffnung habe ich aufgegeben. Ein Dietmar Hopp erkennt diese ganze Problematik ja garnicht. Nicht weil er dumm ist. Nein, er steht auf seiner Seite. Er lebt in seiner Welt. Er denkt, er macht nur tolle Dinge, und tut niemandem was. So ist das halt. Geld regiert die Welt.

      Ich bin weiterhin der Meinung das man Menschen nicht beleidigen darf, und das Hass und Gewalt keine Lösung sind. Ich weiß aber auch, das man das nur verhindern kann, wenn man ganz weit rausholt und Dinge überdenkt. Und das wird eben alles nicht passieren. Die Karre steckt so tief im Dreck, die kriegst Du da nicht mehr raus.

      Amen.
    • CobyDick schrieb:

      CF80 schrieb:

      Nazi-Sohn es schafft,
      Es ist schon schlimm genug auf welch primitive Art und Weise sich die Fangruppierungen am Wochenende präsentiert haben aber du kannst unter deren Niveau ja Limbo tanzen. Dietmar Hopp kann nichts für die Vergangenheit seines Vaters (was man in deiner Ahnengalerie wohl so alles finden würde) ihn darauf runter zu reduzieren ist einfach nur mega Asozial, leider wird die Moderation hier auch nichts dagegen unternehmen, sondern lassen das genauso durchgehen wie der DFB bei anderen und beschweren sich gleichzeitig über den DFB. Klingt paradox? Ist aber so.
      Ich finde das was Hopp aus Hoffenheim gemacht hat auch nicht gut, ich finde es auch nicht in Ordnung wie der DFB/die DFL sich bei Sexismus und Rassismus im Stadion verhält im Vergleich zu Beleidigungen gegen Hopp aber all das ist kein Freifahrtschein um Einzelpersonen aufs primitivste zu beleidigen. Hopp ist wegen seines finanziellen Engagement sicher kein Heiliger der sich weniger Beleidigungen als andere verdient hat, er hat genauso wenig Beleidigungen wie andere verdient.
      Letzter Absatz bin ich bei Ihnen.

      Der erste Absatz zeigt, dass Sie es nicht verstanden oder ich mich nicht klar ausgedrückt habe. Jedenfalls haben Sie meinen Beitrag stark verkürzt, den Nazi aus dem Zusammenhang gerissen.

      Herr Hopp ist ein intelligenter Mensch, der nichts für seine Abstammung kann. Dass aber dieser wegen unberechtigter persönlicher Beleidigung die Keule "düstete Zeiten" (Assoziationen Drittes Reich) gegenüber den Ultras rausholt, zugleich Hopp mit erstmals angewendeten Rassismus-Abwehr regeln geschütz wird und der alte weiße Demokrat überall verkündet, dass "Dialog keine Option ist" (der Ultra :clown: ) kann ich schon zum Anlass nehmen, einen faktischen Umstand, der jedenfalls auch zu Selbstreflexion des Herrn Hopp hätte führen können und ihn vom Äußerungen hätte abhalten können (nicht müssen), die schon deutlichen Nazivergleichcharakter haben, in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

      Und mein Opa war in der Wehrmacht, hat in Russland Menschem erschossen und ein Uropa war noch schlimmer. Nur heule ich nicht, wenn mich jemand beleidigt, weil ich Erfolg habe oder polarisiere oder jemanden rechtlich verfolge, verweise nicht auf "dunkle Zeiten", sonder kläre das ohne Vergangenheitsbezug selbst, steh drüber und lasse mich nicht annähernd in die Nähe von Rassismusopfern stellen.

      Ist Ihnen sicher zu hoch oder zu paradox und Sie sind nichtmal in der Lage, einen Kritikansatz ohne "mega asozial" zu formulieren. Tanzen Sie Limbo.
    • Koelschlenny schrieb:

      In meinem Verständnis war das Plakat gegen denjenigen gerichtet, der bei Hoffe-BVB das Fadenkreuzplakat hielt. Wegen diesem einen H*rensohn hat der DFB nun eine Kollektivstrafe verhängt
      Naja, wenn man ignoriert, dass dieses Plakat ja nicht von "dem einen Huso", sondern eher so 100 Leuten gehalten wurde, und die Farbgebung mit diesem einen Wort in blau eben deutlich eher in Richtung 18,99 anstatt in Richtung BVB mit seinem gelb-schwarz als Vereinsfarben, weist, ja dann kann man das so verstehen. Ist argumentativ ähnlich sinnvoll, wie zu behaupten, dass mit "Hopp" doch jeder der 3053(nach geogen.stoepel.net/) Leute Namens "Hopp" in Deutschland gemeint sein könnte...
      Wie gesagt: Dieses bewusste Weglassen von relevanten Informationen im Kontext um so zu tun, als könne damit doch auch jemand ganz anderes gemeint sein, ist einfach nicht zielführend und lenkt nur von dem ab, worum es eigentlich gehen müsste.
      Und das ist in meinen Augen, dass weder persönliche Beleidigungen, noch Rassismus, Sexismus und anderer Dreck im Fußballstadion einen Platz haben sollte. Dabei ist mir persönlich scheißegal ob Adressat von sowas dann der Didi aus Heidelberg ist, weil sein Papa Nazi war, oder der Jordan aus Chemnitz ist, weil er dunkelhäutig ist
      #staythefuckhome
    • es wäre schon mal ein großer Schritt, wenn keine Straftaten im Stadion begangen würden.

      Man kann unterschiedlicher Meinung sein, aber man sollte nicht den anderen z.B. beleidigen. Das kann doch nicht so schwer sein. Aber und da wiederhole ich mich gerne, fehlt es bei einigen halt einfach an Hirnschmalz. Und das wächst auch nicht nach, die sind so.
      :effzeh: jeff jas!
    • Man kann auch mit "Niveau" beleidigen/kritisieren...oder verschlüsselt usw.
      Ich hoffe das man von den direkten Beleidigungen gg die Person wegkommt und sich auf das eigentliche Ziel konzentriert.
      Spätestens jetzt gilt es halt clever zu sein mit der Art der Kritik und nicht mehr dumpf den alten Stiefel weiter zu tragen. Ich persönlich hätte mir das schon eher gewünscht...
      An der Reaktion der Schiedsrichter quer durch alle Ligen (1 bis 3) bei Plakat/Banneraktionen konnte man doch jetzt schon erkennen welch Unsicherheit diesbezüglich herrscht...ist ja auch kein Wunder.
      Das wird noch "lustig" werden die nächsten Wochen.
      FC im Blut...egal welche Liga...Klassenerhalt trotz VAR Betrug :mfinger:
    • CF80 schrieb:

      CobyDick schrieb:

      CF80 schrieb:

      Nazi-Sohn es schafft,
      Es ist schon schlimm genug auf welch primitive Art und Weise sich die Fangruppierungen am Wochenende präsentiert haben aber du kannst unter deren Niveau ja Limbo tanzen. Dietmar Hopp kann nichts für die Vergangenheit seines Vaters (was man in deiner Ahnengalerie wohl so alles finden würde) ihn darauf runter zu reduzieren ist einfach nur mega Asozial, leider wird die Moderation hier auch nichts dagegen unternehmen, sondern lassen das genauso durchgehen wie der DFB bei anderen und beschweren sich gleichzeitig über den DFB. Klingt paradox? Ist aber so.Ich finde das was Hopp aus Hoffenheim gemacht hat auch nicht gut, ich finde es auch nicht in Ordnung wie der DFB/die DFL sich bei Sexismus und Rassismus im Stadion verhält im Vergleich zu Beleidigungen gegen Hopp aber all das ist kein Freifahrtschein um Einzelpersonen aufs primitivste zu beleidigen. Hopp ist wegen seines finanziellen Engagement sicher kein Heiliger der sich weniger Beleidigungen als andere verdient hat, er hat genauso wenig Beleidigungen wie andere verdient.
      Letzter Absatz bin ich bei Ihnen.
      Der erste Absatz zeigt, dass Sie es nicht verstanden oder ich mich nicht klar ausgedrückt habe. Jedenfalls haben Sie meinen Beitrag stark verkürzt, den Nazi aus dem Zusammenhang gerissen.

      Herr Hopp ist ein intelligenter Mensch, der nichts für seine Abstammung kann. Dass aber dieser wegen unberechtigter persönlicher Beleidigung die Keule "düstete Zeiten" (Assoziationen Drittes Reich) gegenüber den Ultras rausholt, zugleich Hopp mit erstmals angewendeten Rassismus-Abwehr regeln geschütz wird und der alte weiße Demokrat überall verkündet, dass "Dialog keine Option ist" (der Ultra :clown: ) kann ich schon zum Anlass nehmen, einen faktischen Umstand, der jedenfalls auch zu Selbstreflexion des Herrn Hopp hätte führen können und ihn vom Äußerungen hätte abhalten können (nicht müssen), die schon deutlichen Nazivergleichcharakter haben, in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

      Und mein Opa war in der Wehrmacht, hat in Russland Menschem erschossen und ein Uropa war noch schlimmer. Nur heule ich nicht, wenn mich jemand beleidigt, weil ich Erfolg habe oder polarisiere oder jemanden rechtlich verfolge, verweise nicht auf "dunkle Zeiten", sonder kläre das ohne Vergangenheitsbezug selbst, steh drüber und lasse mich nicht annähernd in die Nähe von Rassismusopfern stellen.

      Ist Ihnen sicher zu hoch oder zu paradox und Sie sind nichtmal in der Lage, einen Kritikansatz ohne "mega asozial" zu formulieren. Tanzen Sie Limbo.
      Ich denke wir sind hier in einem Forum wo man duzt und nicht Siezt.

      Es gab nur einen User, an den ich mich erinnere, der gesiezt hat.
      Der war komisch und nicht lange da.


      Dass die Leute unzufrieden sind wegen Sonderbehandlung, ja okay.
      Dass sie Hopp als Inbegriff der Privatinvestoren nicht leiden können, ja okay.
      Aber warum muss dann Uhrensohn und das Fadenkreuz sein?

      Die Verärgerung über die Sonderbehandlung kann auch anders dargestellt werden.
      Wenn es so ist, dass in Duisburg nix beleidigendes gezeigt wurde und trotzdem mit Abbruch gedroht wurde, zeigt aber dann, dass alle Beteiligten nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

      Und da müsste der DFB ganz schnell handeln und sich mit allen zusammen setzen, statt jetzt pauschal mit Spielabbrüchen drohen. Das ist in meinen Augen die falsche Herangehensweise.

      Danke @Heimerzheimer für die schöne bildliche Darstellung :thumbsup:
      No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.
    • Im Thema Hoffenheim, Leipzig also Profitcenter im Fussball kommt ihr genauso wenig weiter wie in den Themen Pyro und Kommerz.

      Ausser Papiertapeten kommt halt wieder kein Aktionismus, die Fanszenen beweisen auch hier seit vielen Jahren ihre Handlungsohnmacht.

      Ergo werden die harmlosen Papiertapeten oder wie die Fanszenen es nennen „Meinungsäusserung“ einfach gekonnt ignoriert, es ist ja keine Konsequenz aus dem Fanlager zu erwarten, da sich Fans heutzutage gerne aufregen aber nicht mehr gemeinsam in Bewegung setzen wollen.

      Mittlerweile haben die Organe DFB, DFL und die Profitcenter allerdings erkannt, dass sie durch das Hintertürchen der „Art und Weise“ raustreten, sich in die Opferrolle und darüber auch eine gute Position erschaffen können, die lästigen Anti-Kommerz Gruppen weiter zu kriminalisieren.

      Die Wahrscheinlichkeit, dass die Liga sich hier deutlich durchsetzt ist sogar sehr hoch denn die Schärfe mit der die Fanszenen angegriffen werden steigt momentan deutlich an.

      Am Sonntag drehte sich fast die ganze Sendung des Doppelpass nur um das Thema und man konnte in der Sendung bereits erkennen, wie sehr die Geldmacherlobby in keinster Weise mehr vor absurden Vergleichen und Verbindungen zurückschreckt.

      Seifert hat schon vor Jahren gesagt, dass die Choreos zwar nett anzusehen sind, sich Sitzplätze aber besser vermarkten würden...

      Wenn sich die Fans jetzt nicht schleunigst vom Internet- und Papiertapeten Gepöbel auf gemeinsame Organisation und Aktionismus konzentrieren wird sich die Liga mit dem Ziel die traditionellen Fanszenen abzuschaffen durchsetzen.

      Und kommt mir jetzt gar nicht erst mit dem üblichen „aber dann können sie ja mal sehen wer supportet eyyyy“.
      Support interessiert die nicht, die Kohle fliesst in Strömen, Fussballvereine werden nicht mehr aus sportlichen Motiven oder „für die Zuschauer“ gegründet sondern als Profitcenter.

      Egal in welcher Liga ein Verein heutzutage spielt, der Profit fliesst wie nie zuvor, wer von den Spielern und Funktionären braucht denn da noch sportlichen Erfolg? Und wenn man sich die Kritiker vom Hals schaffen kann indem man mit dem Finger auf nicht korrekte Ausdrucksweise zeigt, dann können es die Fans den Profitcentern momentan nicht einfacher machen.

      Ich war am Sonntag ausnahmsweise mal bei den Haien gegen Straubing, da gibts auch keine aktiven Fans ausser den 30 Leuten um irgendeine Infernofahne rum, die im Prinzip gänzlich unauffällig waren. Wenn ein Tor fällt und der Veranstalter irgendein oooheee ehh oohh ohh uuuuueeeoooo oooh ohhh Lied spielt und alle mitklatschen reicht den Vereinen das aus, im Eishockey funktionieren die Profitcenter ohne brüllende Fans auch bereits. Die Geldsummen sind zwar kleiner als im Fussball aber es funktioniert und man kann sogar 10 Minuten nach Abpfiff bereits die Getränkestände zu machen weil das Publikum so ruhig wie es auf den Rängen saß auch genauso ruhig direkt nach Hause geht.

      Ohne zahlenmäßige Präsenz werden die Fussballszenen demnächst alt aussehen.


      Für die, die den Doppelpass nicht gesehen haben (es geht direkt von Anfang an um Hoffenheim):

      youtu.be/UIARAXWLQ4Y
      :FC: Wir wollen Veränderungen um endlich wieder Erfolg zu haben, wollen aber nichts ändern da wir unsere Tradition erhalten wollen

      :effzeh: Unterwürfig und bedingungsloses Bezahlpublikum schadet dem Verein :koeln:
    • FCLER21 schrieb:

      Katho schrieb:

      Kritik ist aber etwas anderes als ständige Beleidigungen.
      Es gab auch anständige Kritik wie in Meppen die unterbunden wurde. Jede Art an Kritik an Hopp und DFB ist nicht erlaubt. Das viel größere Problem sind nicht die paar Idioten sondern der DFB und Hopp selber.
      Wenn niemand beleidigt wird finde ich es ok. Solange das dann nicht auf hören sagen besteht.
      Fear the Reaper !!!
    • Treverer schrieb:

      Ich denke wir sind hier in einem Forum wo man duzt und nicht Siezt.
      Weiste (Du) wat, dat hann ich gecheckt.

      Ich lese nämlich seit Jahren mit :clown:
      Zudem bin ich so hell, dass ich am Wochende nicht arbeiten muss :clown:

      Hab daher schon geduzt hier, voll krass.

      Das Siezen hier war Stilmittel, Replik auf "mega Asozial" und mit komisch kann ich leben, sogar mit Beleidigung und Siezen.

      Der Rest von Deinem Beitrag ist völlig ok.
    • Nachdem ich mir erstmal etwas Zeit genommen habe, um für mich einzuordnen ob ich die jahrelangen Beleidigungen gegen Hopp in dieser Form gut finde, bin ich zu einem Ergebnis gekommen:

      Ja... und zwar nicht weil ich es gut finde einen einzelnen Menschen zu beleidigen, sondern weil scheinbar nur so drastische Mittel etwas anstoßen, was schon viel zu lange einfach so hingenommen wird. Die Diskussion, die nun endlich ernsthaft geführt wird war einfach schon zu lange nötig. Nun veröffentlichen auch Medien Beiträge, die eine größere Perspektive einnehmen und den DFB vor unangenehme Fragen stellen.

      Was ich ebenfalls gut finde, dass nun so viele Punkte zusammengetragen und publik gemacht werden. Das Argument, dass "die Ultras" und "diese Fans" nur Chaos stiften wollen zieht bald einfach nicht mehr. Auch für mich waren die letzten Tage hilfreich. Sich noch mal vor Augen zu halten, wie dreist einige der Funktionäre mit zweierlei Maß messen und den moralischen Zeigefinger erheben, wenn es gegen Ihre Geschäftspartner geht. Völlige Zurückhaltung wenn sich auf und neben dem Platz (inkl. unterer Ligen) Diskriminierung gegen einzelne Spieler zuträgt.

      Übrigens: Die Schublade, den Protest gegen Hopp mit Rassismus und Diskriminierung gleichzusetzen haben "die" aufgemacht. Lasst uns jetzt doch mal sehen, wer wirklich den Arsch in der Hose hat und sich regelmäßig gegen soziale Missstände im und außerhalb des Stadions vor der Kamera positioniert.
    • Hoodiegan schrieb:

      izeh schrieb:

      Klassiker

      "der Zweck heiligt die Mittel"
      Ja, frag mal Hopp und Rumenigge, welche Mittel die für welchen Zweck einsetzen.
      Andere "Mittel" wurden in der Vergangenheit ja überhört. Komm mir also bitte nicht mit solchen altklugen Phrasen
      "Gleiches mit Gleichem vergelten"
      "Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu"
      oder nach Kant
      "Handle stets nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde"

      Da fallen mir schon noch welche ein frecher
      Mäh

      -Hennes
    • Heimerzheimer schrieb:

      Außerdem haben die anderen Kinder Mama und Didi im Bett erwischt und dabei gesehen dass Mama den Didi Sachen machen lässt, die sie früher beim Papa der Kinder nie gemacht hätte.
      Macht sich sonst noch jemand Sorgen um den Kollegen @Heimerzheimer, dass er Vergleiche zieht in denen es normal zu sein scheint das Kinder Kritik darüber üben wenn die Mutter mit ihrem Lover im Bett andere Dinge veranstaltet als zuvor mit dem leiblichen Vater?
      Und in diesem Zusammenhang dann auch noch anmerkt das die Kritik berechtigt ist, weil die Regeln für alle gelten sollten? :clown:
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