Angepinnt FC - Vorstand (seit 08.09.2019)

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    • Ein Rückzug zum jetzigen Zeitpunkt wäre rein destruktiver Natur und würde nur Chaos bringen. Aber im Sommer sollte das Thema auf den Tisch. Zumindest Wolf steht in meinen Augen aber so was von auf der Kippe. Entweder er macht gar nichts oder er macht ein bisschen was, und das endet dann in Blamagen des FC.
    • @kalkergeissbock und @Matteagle:

      Puppekoop hat in seinem Beitrag die "Richtung" vorgegeben. JETZT nicht, aber im Sommer m u s s das Thema auf den Tisch. Das ist ein total abgewirtschafteter Vorstand mit einem ersten Mann, der genau das tut was Puppkoop oben schreibt: entweder nichts und wenn er etwas macht, dann ist die Blamage da.
      Lettore silenzioso
    • ich hatte meine recht kurze Frage ja genau aus dem Grund so formuliert- aus Deinem Beitrag ging für mich nicht hervor, dass Deine Rücktrittsforderung perspektivisch gemeint war, vielmehr schießt Du ja in mehreren Threads gegen Wolf und erweckst für mich zumindest den Eindruck "lieber heute als morgen".
      Ein Rücktritt zum jetzigen Zeitpunkt würde die eh schon angespannte Situation noch mal deutlich prekärer werden lassen.

      Ich muss gestehen, meine Hoffnungen in Wolf, Sauren, Sieger sind nun alles andere als erfüllt worden, und ich würde da gern mal Bestandsaufnahme machen. Aber: Nicht jetzt. Weil mein "und dann?" nämlich gar nicht so einfach zu beantworten wäre.
      "The last questions are much more difficult. Like a memory question. It's like, you'll go, 'Person, woman, man, camera, TV.' So they say, 'Could you repeat that?'"
      "And you go, 'Person, woman, man, camera TV.' They say, 'That's amazing. How did you do that?'"
    • Listlos schrieb:

      @kalkergeissbock und @Matteagle:

      Puppekoop hat in seinem Beitrag die "Richtung" vorgegeben. JETZT nicht, aber im Sommer m u s s das Thema auf den Tisch. Das ist ein total abgewirtschafteter Vorstand mit einem ersten Mann, der genau das tut was Puppkoop oben schreibt: entweder nichts und wenn er etwas macht, dann ist die Blamage da.
      Dann müßte man aber auch die fragen die den Vorstand bvorgeschlagen haben und von diesem so überzeugt waren das sie sich gar keine anderen mehr angehört haben- Der jetzige Vorstand ist der Vorstand des Mitgliederrats!
      Wer Raus geht muss auch wieder reinkommen,das ist der Nachteil derer die Raus gehen(Herbert Wehner)
    • Ok damit wäre ich einverstanden! Aber dann sollten auch die Damen und Herren des MR auf den Prüfstand. Diese fanden die Herren alternativlos. Der sympathischste ist auch dann noch nach kurzer Zeit gegangen. Musste ja auch Gründe haben. Das Herr Wolf eine Pfeife ist dessen bin ich mir durchaus bewusst, aber jetzt das Schiff zu verlassen wäre kontraproduktiv. Im Sommer nach hoffentlich erfolgreicher Rettung, wäre ich dafür ihn und seine Kollegen im Vorstand und im MR sehr genau auf den Prüfstand zu stellen.

      Übrigens, die BLÖD lädt schonmal ordentlich die Pumpgun durch.
    • flykai schrieb:

      Listlos schrieb:

      @kalkergeissbock und @Matteagle:

      Puppekoop hat in seinem Beitrag die "Richtung" vorgegeben. JETZT nicht, aber im Sommer m u s s das Thema auf den Tisch. Das ist ein total abgewirtschafteter Vorstand mit einem ersten Mann, der genau das tut was Puppkoop oben schreibt: entweder nichts und wenn er etwas macht, dann ist die Blamage da.
      Dann müßte man aber auch die fragen die den Vorstand bvorgeschlagen haben und von diesem so überzeugt waren das sie sich gar keine anderen mehr angehört haben- Der jetzige Vorstand ist der Vorstand des Mitgliederrats!
      Um das ganze dann weiter zu spinnen... Dann müsste man aber auch die Fragen, die die Mitglieder des MR gewählt haben. War hier im Brett natürlich ganz sicher keiner, wer sollte denn auch zugeben, das er "Teil" dieser Misere ist. Und die, die nicht Mitglieder sind, oder gar nicht abgestimmt haben, sind natürlich auch an der jetzigen Situation durch ihre Nichtausübung des Stimmrechts beteiligt. Dann sind es vielleicht die Ehepartner, die dem Mitglied nicht erlaubt haben zur Wahl zu gehen. Und so weiter usw.
      Man sieht Recht schnell, das wir es uns Mal wieder viel zu einfach machen. Wir suchen immer woanders den Schuldigen, haben aber in diesen sehr (vielleicht zu?) Demokratisch geführten Verein durchaus Möglichkeiten uns einzubringen. Und es besser zu machen...
    • XRAIX schrieb:

      Um das ganze dann weiter zu spinnen... Dann müsste man aber auch die Fragen, die die Mitglieder des MR gewählt haben. War hier im Brett natürlich ganz sicher keiner, wer sollte denn auch zugeben, das er "Teil" dieser Misere ist. Und die, die nicht Mitglieder sind, oder gar nicht abgestimmt haben, sind natürlich auch an der jetzigen Situation durch ihre Nichtausübung des Stimmrechts beteiligt. Dann sind es vielleicht die Ehepartner, die dem Mitglied nicht erlaubt haben zur Wahl zu gehen. Und so weiter usw.Man sieht Recht schnell, das wir es uns Mal wieder viel zu einfach machen. Wir suchen immer woanders den Schuldigen, haben aber in diesen sehr (vielleicht zu?) Demokratisch geführten Verein durchaus Möglichkeiten uns einzubringen. Und es besser zu machen...
      Ich für meinen Fall habe ja keine Ablösung gefordert weil ich mit dem jetzigen "leisen" Vorstand absolut zufrieden bin.
      Vielleicht sollte man es aber überdenken das der MR nur einen Vorstand vorschlägt,sondern 2 Teams,damit die Mitglieder auch eine !Wahl! haben.
      Was mir halt damals quer runtergegangen ist war das der MR in vollster Überzeugung sagte das man sich nach den Gesprächen mit Wolf & co mit niemandem anderes mehr unterhalten hätte weil man vollkommen überzeugt gewesen wäre.
      Zudem ist der MR ja schon seit dem Spinner abgang fast durchgehend am Vorstand beteiligt ( erst mit Müller-Römer,jetzt mit Dr.Wettich)
      Wer Raus geht muss auch wieder reinkommen,das ist der Nachteil derer die Raus gehen(Herbert Wehner)
    • Wovon redest du da?

      Allein unser Herr Alt-Internationaler hatte oft genug Möglichkeiten sich mal dem MR vorzustellen, hielt er aber nicht für nötig.

      Auch mit anderen gab es Sondierungsgespräche, nur hatten die meisten davon überhaupt keine Ahnung worum es da wirklich ging...
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Praeses Emeritus), Ich (Präsident), Flykai (Vize), sharky (Schriftführer), grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, elkie57, winter, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh (Catering), BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Es gab wieder "Post vom Präsidium":

      FC-Vorstand schrieb:

      Lieber LinkeKlebe,

      dass der 1. FC Köln ein Club ist, bei dem es nie langweilig wird, brauchen wir dir nicht zu sagen. Die vergangene Woche hat uns alle – sicher auch dich – Nerven gekostet. Erst der Fehler bei der Auswahl eines neuen Leiters Medien & Kommunikation, für den wir gemeinsam mit der Geschäftsführung an dieser Stelle nochmal um Entschuldigung bitten. Dann der Pokalkrimi in Regensburg mit dem bitteren Aus nach Elfmeterschießen. Danach der Wirbel rund um die Abfahrt nach Gladbach. Und schließlich der grandiose Derbysieg, eine große Leistung von Mannschaft und Trainerteam. Balsam für die FC-Seele.

      Zehn Punkte aus den vergangenen fünf Spielen haben unsere Profis jetzt geholt und sich so ein kleines Polster zur Abstiegszone erarbeitet. Ausruhen ist trotzdem nicht angesagt, am Sonntag geht es nach Frankfurt, zum formstärksten Team der Liga. Eine besondere Aufgabe – aber gerade diese scheinen unserer Mannschaft in dieser Saison ja zu liegen.
      Eine Aufgabe ganz anderer Dimension hat uns diese Woche beschäftigt: der Kampf gegen Antisemitismus. Ein Thema, das auch 76 Jahre nach der Befreiung der Überlebenden von Auschwitz hochaktuell ist – was nicht nur die kruden Verschwörungstheorien der Corona-Leugner zeigen. Wir leben in Zeiten, in denen radikale Positionen in einem Teil unserer Gesellschaft wieder salonfähig zu werden scheinen. In denen das Wort Jude nach wie vor von manchen als Schimpfwort benutzt wird. Im Internet zum Beispiel. Und vor Corona auch an Stammtischen, auf Schulhöfen und mitunter auch in Stadien. Es ist unsere Pflicht, die Stimme dagegen zu erheben. Dass wir uns gegen Antisemitismus einsetzen, gehört für uns zum Geist der FC-Charta, die der FC gemeinsam mit euch Mitgliedern entwickelt hat.

      Deshalb war es für uns selbstverständlich, auf Initiative der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Antisemitismusdefinition der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken zu übernehmen. Seite an Seite mit den NRW-Vereinen Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf und VfL Bochum. Hier gilt das Motto: In den Farben getrennt, in der Sache vereint. Wir beim FC engagieren uns schon seit geraumer Zeit gemeinsam mit dem Kölner Fanprojekt und fans1991 gegen Antisemitismus und werden das weiter vertiefen. Außerdem sind wir gemeinsam mit Geschäftsführung, Mitgliederrat und Beirat dabei, das Thema Vielfalt beim 1. FC Köln fest zu verankern und damit nachhaltig zu verfolgen.

      Gut vorangekommen sind die Vorbereitungen für die Mitgliederversammlung. Wir sind aktuell mit den letzten Daten- und Sicherheitschecks befasst und hoffen weiter, dass eine hybride Versammlung im Mai oder Juni möglich sein wird. Sollte dies nicht realisierbar sein, werden wir eine rein virtuelle Versammlung im Juni durchführen. Dies hängt – wie so vieles in diesen Tagen – vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Wir halten dich auf dem Laufenden.

      Dein FC-Vorstand
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      Listlos schrieb:

      Nein, eine Wolf Diskussion brauche ich auch nicht mehr, jedenfalls zum gegebenen Zeitpunkt. Ich lasse zunächst seine Amtszeit von September 19 - Februar 21 wirken, das reicht erst mal. Ab jetzt kann das Präsidium dann ja mal richtig hinlangen und für Verbesserungen sorgen. Insofern: bitte, die faire Chance haben sie. Soll aber keiner so tun, als wenn sie keine faire Chance von September 19 bis Februar 21 hatten.
      Wir haben das Thema ein bisschen in diese Richtung gezogen, daher hole ich das mal hier rüber. Auf den Teil wollte ich nämlich doch noch einmal eingehen:

      Spinner und Wolf haben zum jeweiligen Zeitpunkt ihrer Amtsübernahme hier sehr unterschiedliche Voraussetzungen vorgefunden. Als Spinner übernahm, waren wir gerade schon so gut wie abgestiegen. Der Verein lag komplett am Boden und zwar sportlich wie finanziell. Ein gewisser Wolfgang Overath hatte ihn mit Anlauf vor die Wand gesetzt, die Fanlandschaft war gespalten wie nie. Natürlich war das eine absolut beschissene Situation, aber: In einer solchen Zeit konnte man quasi auch nur glänzen. Spinner hat viele Dinge richtig gemacht, die Overath zuvor noch fürchterlich falsch machte. Was Spinner auszeichnete war, dass er akzeptierte nicht allwissend zu sein. Er scharte also Leute mit Sachverstand um sich und respektierte deren Meinung. Etwas, das für einen Overath undenkbar gewesen wäre, der war schließlich Weltmeister. Spinner kümmerte sich zudem sehr aktiv um die Fans und Mitglieder, sprach wie selbstverständlich regelmäßig am Geißbockheim mit ihnen und war sogar in den einschlägigen Foren aktiv (und versuchte etwas naiv sogar sie wieder zu vereinen).

      In den ersten Jahren unter Spinner gesundete der Verein nach und nach in jedweder Hinsicht, wofür ich ihm bis heute dankbar bin. Wir waren sportlich wieder stabil und finanziell vermeldete sein Geschäftsführer einen Umsatzrekord nach dem nächsten, der FC machte sogar Gewinn. Gewinn! Auch die primär unter Overath angehäuften Schulden wurden abgetragen. Jeder Handschlag, den Spinner tat, jedes Wort, das er sprach, wirkte im Kontrast zu Overath wie pures Gold. Natürlich wirkt so jemand wie der Heiland persönlich, vor allem wenn er den Verein sogar bis in den Europapokal führt. Und natürlich gehört auch zur Wahrheit was danach kam, aber ich lasse den Teil bewusst weg, weil es mir um den Kontrast zum Vorgänger und das zu erreichende geht.

      Nun nehmen wir Wolf: Als er übernahm, waren wir gerade frisch aufgestiegen, was schon mal den ersten starken Kontrast darstellt. Der Verein war auch nicht finanziell komplett vor die Wand gefahren und der Insolvenz nahe. Ein gewisser Armin Veh verantwortete unsere sportlichen Geschicke und auf der Trainerbank saß Achim Beierlorzer. Den Aufstieg hatte man recht teuer erkauft und die beiden sportlich verantwortlichen Herren lieferten nicht sonderlich berauschendes ab, schon nach nicht mal einer vollen Hinrunde war man im Grunde sicher abgestiegen. Man trennte sich von Beierlorzer und auch von Veh und installierte das Duo Heldt/Gisdol. Beide sind nach wie vor im Amt, sicherten im letzten Jahr den kaum mehr vorstellbaren Verbleib in der Liga und sind auch in diesem Jahr derzeit noch im Soll, den Klassenerhalt wieder zu packen.

      Weder hat das neue Präsidium in seiner noch recht kurzen Amtszeit alles richtig noch hat es alles falsch gemacht. Man hat ein paar Entscheidungen getroffen, die im öffentlichen Fokus standen und die Professionalität des Vereins zumindest in Zweifel zogen, vor allem in der Causa Kaufmann und später Esser. Aber wenn man mal ehrlich ist, produziert ein Großteil der Clubs in Deutschland solche Schlagzeilen mehr oder minder regelmäßig, allen voran natürlich die sportlich weniger erfolgreichen. Ich sehe jedenfalls bisher nicht ein, dem neuen Präsidium jedwede Kompetenz abzusprechen oder sie gar als gescheitert zu betrachten. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was mich in der bisherigen Amtszeit dazu verleiten sollte. Ist alles toll beim FC? Keineswegs! Liegt das an Wolf und Co.? Ebenfalls nein, zumindest zu großen Teilen nicht. Das meiste von dem, was wir heute auf und neben dem Platz bewundern dürfen, geht noch auf die Kappe des vorherigen Präsidiums und dem von ihm installierten Team. Das Präsidium um Wolf steht in der Verantwortung, absolut. Aber zunächst mal gilt es, die Nachwirkungen des letzten Abstiegs hinter sich zu lassen und den Verein wieder auf ein gesundes Fundament zu stellen. Man installierte Heldt und Gisdol, was zur damaligen Zeit offenbar genau das richtige Händchen bewies, schließlich spielen wir nach wie vor Bundesliga. Leider kam da noch etwas hinzu, was natürlich auch seinen Anteil daran trägt, dass unsere finanzielle Situation sich sehr vorsichtig als schwierig bezeichnen lassen darf: Corona. Auch diese Pandemie fällt voll in die Amtszeit des neuen Präsidiums und bringt Herausforderungen mit sich, die noch kein Präsidium zuvor zu bewältigen hatte. Auch das berücksichtige ich, wenn ich unser Präsidium und dessen bisherige Amtszeit bewerte.

      Wenn ich also davon spreche, dem neuen Vorstand eine faire Chance zu geben, dann meine ich genau das: Welche Voraussetzungen lagen zu Beginn der Amtszeit vor, was hat man getan, wo stehen wir jetzt. Rechnet man dann noch das alles beherrschende Thema Corona hinzu, sehe ich da kein Totalversagen. Du lastest Wolf bis heute an, unter Overath als Vorsitzender des Verwaltungsrats nicht eingeschritten zu haben, dabei wurde er erst nach dessen Rücktritt überhaupt zu diesem gewählt. Der vorherige Vorsitzende, Dr. Rolf-Martin Schmitz, gebürtiger Mönchengladbacher und heutiger Vorstandsvorsitzender der RWE AG, wird von dir in diesem Zusammenhang komischerweise nie erwähnt. Wolf übernahm ad interim und war für die Suche nach einem neuen Präsidium verantwortlich. Am Ende installierte man noch vor Saisonende Spinner. Und was der erreichte, kannst du weiter oben nachlesen. Wenn du also die Zeit von Wolf als Verwaltungsratsvorsitzenden betrachtest, dann bitte richtig.

      Und deshalb: Ja, was du hier oft über das Präsidium zum Besten gibst, erachte ich zu großen Teilen als unfair.
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      Das ist soweit ja alles richtig, nur war Wolf nach seiner Amtsübernahme im Verwaltungsratsvorsitz eben auch interimsweise hauptverantwortlich für den Gesamtverein. Und in dieser Präsidentenfindungsphase, die über ein halbes Jahr gedauert hat und die sicherlich auch nicht einfach gewesen ist, ging es aber drunter und düber. Da hätte man viel eher handeln müssen, stattdessen setzte Horstmann alles in den Sand was man irgendwie in den Sand setzen konnte. Keiner griff ein, es folgte ein unnötiger 5. Abstieg.
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      Dr. Mabuse schrieb:

      Da hätte man viel eher handeln müssen, stattdessen setzte Horstmann alles in den Sand was man irgendwie in den Sand setzen konnte. Keiner griff ein, es folgte ein unnötiger 5. Abstieg.
      Das finde ich schwierig. Für mich war der Verein schon nach Overaths Rücktritt im Grunde tot und abgestiegen, auch wenn man in der Tabelle glaube ich noch nicht auf einem Abstiegsplatz stand. Das berühmte bestellte Feld, von dem Overath später sprach, war jedenfalls nichts als toter, unfruchtbarer Boden. Dennoch ist es natürlich legitim, ihm diese Zeit, in der er wirklich verantwortlich war, zumindest teilweise anzulasten. Fair enough. Aber die Zeit davor? Ne, da haben ganz andere gepennt.
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      Zum aktuellen Vorstand, zu den Vorständen vor diesem Vorstand:
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      Kollege LinkeKlebe hat richtigerweise festgestellt : das "Heute", das besteht schon seit 30 Jahren. Ich glaube, ich habe gefühlte 47 x Mal so einiges über die unsfassbaren Versäumnisse, Fehler und den Dilettantismus der "Vorgängerregierungen" geschrieben. Mehr oder weniger ausführlich.

      Bevor ich zum jetzigen Vorstand komme, seien aus Gründern der Vergleichbarkeit die anderen Vorstände des 1. FC Köln bis zum Amtsantritt des jetzigen erwähnt. Ich hatte die Freude und das Privileg einige nicht zur erleben, sondern sie kennen zu lernen. Leider gehörte der grossartige Franz Kremer nicht zu den Leuten an der Spitze, die ich kennen lernen durfte. Kremer war eine Überfigur und brachte Köln an die Spitze, weil er Visionär, Planer, Kaufmann und Unternehmer in einer Person war, eine legendäre Figur. Ihm als Vizepräsident zur Seite stand Werner Müller und war nach Kremer Tod für 9 Monate kommissarisch erster Mann von November 67 bis August 68. Ein wichtiger Mann für den FC, grossartiger Finanzfachmann. Auf ihn folgte Oskar Maas, der den Verein bis 1973 führte und der den Verein durch die schwere Zeit Radrennbahn steuerte. Seine Verdienste: tief und weitreichend. Hat den FC als Spitzenklub in schwerster finanzieller Zeit erhalten. Weltklassespieler wie Overath, Weber, Löhr und Flohe konnten trotz begrenzter Mittel gehalten werden, Maas und sein Vize Müller sorgten dafür. Auf ihn folgte Peter Weiand, dessen Bilanz als Präsident für sich selber sprach: Deutscher Meister, 3 x Pokalsieger und Endspiel im UEFA Cup. Nicht zu vergessen sein genialer Vizepräsident, nachmaliger Manager Karl- Heiz Thielen(das war der Mann, der an a l l e n Titeln des FC beteiligt war). Als das Duo Weiand/Thielen aufhörte, was der FC der wohlhabenste Club der Bundesliga.

      4 Jahre später trat das Präsidium Artzinger Bolten zurück und der FC schwamm in Schulden, Unfassbar, was die Laienspielschar dieses Präsidiums seinerzeit abgezogen hat. Im Grunde genommen die Manierismen des Präsidiums Overath vorweg genommen. Reparieren musste es das Präsidium Hartmann. Positiv von dieser Zeit bleibt zurück: Hartmann stellte den Club wieder auf einen finanziell gesunden Boden, sportlich blutete der Verein aus. Ausbaden musste dieses das Präsidium Caspers, der bereits im ersten Jahr seiner Präsidentschaft den srsten Abstieg vermelden musste. Albert Caspers war ein überaus honoriger Mann, ein feiner Charakter. Aber eben auch selten glücklos, sportlich nicht immer gut beraten.

      2004 kam dann ein Sportfachmann. Hätte man meinen sollen. Die Anfangseuphorie um Wolfgang Overath war gigantisch. Was zwischen 2004 - 2011 bis zum unrühmlichen Abgang von Overath passierte, darüber kann man Bücher schreiben. Ich habe Overath die Gefolgschaft aufgekündigt, als er Meier und Daum verpflichtet hat. Spätestens Anfang 2007 war klar, wo vor allem Christoph Daum mit seiner unfassbaren Transferpolitik uns hintreiben würde. Overath hat dabei zu gesehen und streckenweise gar ermuntert, auch nach der Demission von Daum 2009. Endergebnis: bekannt.
      Wir waren fertig, das muss man ganz klar sagen und was anschliessend das Präsidium Spinner geleistet hat, war gigantisch. Und das werde ich ganz sicher nicht vergessen. Allerdings - mehrere Male wurde das schon beschrieben - haben die Herren, die für den Erfolg verantwortlich waren, alles binnen sagen wir mal 12 Monaten pulverisiert. Man soll nicht für möglich halten, daß so etwas passieren kann, bei uns ist es passiert.

      So weit, damit man mal vergleichen kann. Man darf fest stellen, daß von 1948 - 1987 Topleute dem 1.FC Köln vorstanden und das konnte man sehen; in den sportlichen Erfolgen, im finanziellen Standing, in der Wahrnehmung des Klubs über die Landesgrenzen hinaus. Anschliessend folgte von 87 - 91 4 Jahre einer Katastrophenregierung, deren "Verdienste" nach der eigenen Amtszeit so richtig offenbar wurden. Die anschliessenden 13 Jahre waren viel Reparaturbedarf, viel Flickschusterei, Treten auf der Stelle. Dann kamen 7 Jahre, die uns fast in den Orkus gestossen haben. 5 Jahre unter Spinner, die eine Erfolgsstory sondersgleichen darstellten. 2 Jahre, die Abstieg pur waren, im wahrsten Sinne des Wortes.

      Seit September 2019 bis zum heutigen Tag ist das Präsidium Wolf in Amt und Würden. LinkeKlebe wirft mir vor, daß ich gegenüber dessen Präsidium unfair bin. Das es eine faire Chance verdient habe. Und das Wolf ja gar nicht mit an dem Overath Desaster beteiligt war, usw. Zumindest das Letzere wissen Gott sei Dank neben mir einige Leute durchaus besser und noch ist es in diesem Land nicht verboten, ein funktionierendes Gedächtnis zu haben. Und wenn es dann auch noch vernünftige Aufzeichnungen gibt, dann hilft das auch. Aber - komm, meinetwegen - Schnee von gestern. Denn, immerhin sind wir dank Spinner und Co. aus der Sache gut raus gekommen. Präsidium Wolf hat übernommen und die erste Amtshandlung war einem der Vizepräsidenten zu verlieren. Sinnigerweise genau den, der durchaus für Aufbruch stand. Nach drei Monaten war der Vize weg und die Spatzen haben von den Dächern gepfiffen, daß Sieger nicht mehr wollte, weil Wolf und Sauren seiner Meinung nach permanent im Bremserhaus gesessen hätten. Wie dem auch sei, eine befriedigende Antwort zur Demission, eine gute Erklärung haben die Mitglieder doch nie gehört und gesehen. Aber - auch das - Schnee von gestern. Weil die anderen beiden blieben, der nächste Vize wurde installiert und Sieger blieb eben auf der Strecke. Wie heisst es schön?! Wer schreibt, der bleibt. In dem Fall wohl eher: Wer bleibt, der schreibt. Das Präsidium Wolf fällt - abgesehen davon das es den ursprünglichen Vize verloren hat - durch Nichtstun auf(und selbstverständlich ist Corona dafür eine geradezu perfekte Erklärung). Aber wenn man sich mal aus der Deckung befreit, dann gibt es schon fast sicher eine Blamage. Im Sommer im Falle Kaufmann, jüngst im Falle Esser(die GF war allerdings auch beteiligt). Für was steht dieses Präsidium denn eigentlich?! Weiss das einer?! Oder ist es nicht so, daß man im Grunde genommen diese Frage gar nicht mehr beantworten kann, weil eben mit Kollege Sieger der Spiritus Rector dieses Vorstandes ganz früh von Bord gegangen ist?!

      Damit das klar ist: ich will keineswegs ein Präsidium, welches jeden Montag und jeden Freitag Privataudienzen mit Express, Bild und Stadtanzeiger hat und permanent in der Öffentlichkeit steht. Ich möchte es nicht, daß die Vereinsoberen in die Belange der GF eingreifen. Aber ich möchte eine Art Präsenz, diese wohlwollende und vor allem wohlstimmende Präsenz des frühen Kabinetts Spinner. Das war wichtig, das hat uns getan. Wolf und seine Adlaten gehen nur auf Tauchstation, nichts an Präsenz ist da zu sehen - und wenn, dann wird es Esseresk. Ist es unfair festzustellen, daß dieses Präsidium nicht auffällt, aber wenn dann ziemlich unangenehm?! Nein, es ist wohl eher die Wahrheit. So - aber auch das wollen wir jetzt mal als Schnee von gestern werten. Dann wäre es allerdings ab jetzt und sofort schön, wenn dieses Präsidium dadurch auffällt, daß es positiv auffällt. Gute Stimmung herstellt, Positives verbreitet. Das würde diesem Klub unendlich gut tun, der Vorstand muss das begreifen. Wird dieser Vorstand es begreifen?! Bei allen Zweifeln an ihm, ich hoffe es. Und ich hoffe, daß er darüber hinaus auch weitere Weichen stellen kann oder - siehe oben - ist ihm da ausgerechnet mit Sieger der entscheidene Mann verloren gegangen?!

      Unfair?! Hmmh, nein. Aber ich sehe bin jetzt kaum etwas Positives und werde immer skeptischer. Die Mitglieder, die Fans, die Anhänger - WIR sind doch nicht in der Bringschuld. Das Präsidium ist in der Bringschuld. Sorry, Herr Präsident - ich formuliere das mal wie bei Tony Modeste. Der war in der Bringschuld, alle haben wahrlich lange genug Geduld bewiesen. Tony hat es so lange nicht gebracht, bis man ihn nach St. Etienne verliehen hat. Das werden wir mit dem Präsidium wohl schwerlich tun können. 17 Monate sind vergangen nach Amtsantritt und das war es bis jetzt?! Jetzt mal eine einfache Frage an das Präsidium? Wollen sie so weiter machen?! Gibt es denn gar keine - nennen wir es mal so - positive Eitelkeit, ein grosses Präsidium zu sein oder zu werden?! Eines, welches in Richtung Weiand geht und nicht in Richtung Artzinger - Bolten.... eines, an das man sich erinnert.

      Die Zeiten sind so schwer. Ja, sind sie das?! Schwerer als nach dem Krieg als alles in Trümmern lag wohl kaum. Schwerer als mit einer 28.000 Mann Arena eine internationale Spitzentruppe zu halten wohl auch nicht, oder ?! Ich will es einfach gerne mal wissen - wohin geht der Ehrgeiz,der Wille, die Anstrengung dieses Vorstandes?! Haben wir uns da richtig einen "eingekauft" oder werden nach dieser Amtsperiode fragen:"Sag mal, wer waren denn diese Typen eigentlich?! "

      Ist es unfair festzustellen, daß seit Amtsantritt dieses Vorstandes ein Mehltau der Indifferenz über diesem Klub liegt?! Oder ist es schlicht und simpel doch nur die Wahrheit oder zumindest eine Annahme, die nicht unbegründet ist?!

      Der Vorstand des 1. FC Köln führt die Belange eines Vereines, der eine Institution in Deutschland ist. Sechstgrösster Verein dieses Lande, mehr als 111.000 Mitglieder. Wir sind wer. Aber wir brauchen Führung und Halt und Präsenz und Richtung. Welche Antworten gibt das Präsidium auf die Belange des Vereines und der Mitglieder?! Ein Weiter So ist nicht zu akzeptieren.
      Lettore silenzioso
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      Listlos schrieb:

      LinkeKlebe wirft mir vor, daß ich gegenüber dessen Präsidium unfair bin. Das es eine faire Chance verdient habe. Und das Wolf ja gar nicht mit an dem Overath Desaster beteiligt war, usw. Zumindest das Letzere wissen Gott sei Dank neben mir einige Leute durchaus besser und noch ist es in diesem Land nicht verboten, ein funktionierendes Gedächtnis zu haben. Und wenn es dann auch noch vernünftige Aufzeichnungen gibt, dann hilft das auch. Aber - komm, meinetwegen - Schnee von gestern.
      Und genau diese Dinge meine ich. Du packst erneut diesen Vorwurf aus, ohne auch nur ansatzweise über vage Behauptungen hinauszugehen. Und das ist - ich wiederhole mich gerne - unfair. Alleine schon der Satz, es sei ja nicht verboten ein funktionierendes Gedächtnis zu haben... soll das nun heißen, ich erinnere mich einfach nur nicht an das völlig Offensichtliche?

      Wenn das alles - und so klingt es in deinem Beitrag nun einmal - doch scheinbar so etwas wie Allgemeinwissen ist, dann teile es doch bitte. Zumindest mit mir, denn mich interessiert es wirklich. Gerne auch per PN, wenn du es hier nicht so offen formulieren willst. Vielleicht muss ich dann ja zu Kreuze kriechen und dir am Ende Recht geben, das will ich gar nicht ausschließen. Aber solange du einfach nur behauptest, ohne ein Beispiel oder gar einen Beleg zu liefern, bleibt es eben nichts als eine Aussage, gegen die kaum etwas zu entgegnen ist, weil jede Substanz fehlt mit der man sich auseinandersetzen könnte.
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    • Neu

      Dieses funktionierende Gedächtnis habe ich dann auch nicht, und haben vermutlich auch all diejenigen nicht, die für das Präsidium Wolf gestimmt haben. Daraus leite ich für mich ab, dass a) Gedächtnisfunktionen dieser Tage überbewertet scheinen, oder b) das offensichtliche gar nicht so offensichtlich ist, so dass es trotz allem nebulös angedeutet werden muss.
      Daher würde ich ebenfalls um Aufklärung bitten, anderenfalls wäre solch ein kaum greifbares Argument nicht wirklich geeignet, um das Wirken einer Person zu bewerten.

      Was mich ebenfalls interessieren würde: Vielleicht lese ich die Darstellung von @Listlos ja falsch, aber welche Art Aktionismus/Sichtbarkeit wünscht Du Dir?
      - Er möge sich bitte aus dem Tagesgeschäft raushalten (->Wolfgang "alles über meinen Tisch" Overath), Audienzen bei Schmierblättern sind unerwünscht
      - er möge bitte nicht in der Öffentlichkeit stehen
      - er möge bitte nicht den Eindruck des Nichtstuns vermitteln

      Ich weiß nicht, welche für uns Fans wahrnehmbaren Tätigkeiten dann noch groß bleiben sollen? Von der Esser-Geschichte mal abgesehen (da sah aber nicht nur Wolf doof aus, sondern der gesamte Verein!) finde ich diesen von Dir bevorzugten Spagat schwierig. Welche Aktionen wären das denn beispielsweise, bei denen das Präsidium nicht den Eindruck der Tatenlosigkeit vermittelt, sich aber nicht öffentlichkeitswirksam ins Tagesgeschäft einmischt?
      Die Kommunikation/ Informationen an die Mitglieder postet Klebe hier ja regelmäßig. Präsenzkontakt ist schwierig dieser Tage. Sofern man von der sportlichen Leitung überzeugt ist, sollte man die auch in Ruhe arbeiten lassen/ Dinge zumindest intern adressieren und keine Wasserstandsmeldungen abgeben.
      Ich für meinen Teil bin noch nicht der Meinung, dass nur weil man wenig über das Tun und Handeln vom Wolf liest, das auch bedeutet dass er nix macht. Was in Konsequenz bedeutet, dass interne Dinge zumindest intern besprochen werden. Was ich in Konsequenz gut fände.

      Im Übrigen teile ich die Einschätzung von @LinkeKlebe, dass das Kind mit dem Overath Abgang bereits im Brunnen lag. Tabellarisch hatten wir zwar theoretisch noch Chancen, der Klub war aber zu dieser Zeit gespalten wie nie zu vor, von Misstrauen, Missgunst und Grabenkämpfen geprägt. In solch einem toxischen Umfeld hätte wohl (Vermutung) kaum jemand den sportlichen Turnaround aus der sich andeutenden Abwärtsspirale geschafft, ohne den Verein auf links zu drehen. (was dann ab der Phase Spinner begann)

      Mein Beitrag soll Wolf keinesfalls verteidigen, ich sehe nur eben das offensichtliche nicht, und wäre da an weiteren Informationen interessiert.
      "The last questions are much more difficult. Like a memory question. It's like, you'll go, 'Person, woman, man, camera, TV.' So they say, 'Could you repeat that?'"
      "And you go, 'Person, woman, man, camera TV.' They say, 'That's amazing. How did you do that?'"
    • Neu

      Kommt da noch was, @Listlos?

      Mich würde es nämlich auch brennend interessieren.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Praeses Emeritus), Ich (Präsident), Flykai (Vize), sharky (Schriftführer), grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, elkie57, winter, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh (Catering), BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.